Hormone: Freundlichkeit ist Sache der Gene

Netter Typ oder Miesepeter? Eine Frage der Hormone ...
Ob netter Typ oder Miesepeter – darüber entscheiden offenbar auch die Hormone in unserem Körper

Ob nun Miesepeter oder Ausbund an Freundlichkeit – wie wir gestrickt sind, hängt mit den Hormonen und unserer DNA zusammen

Wenn Sie sich das nächste Mal über Ihren unfreundlichen Nachbarn aufregen – stopp! Der Arme ist offenbar lediglich das Opfer seiner Hormone. Eine Studie der Universitäten Buffalo und Kalifornien hat nämlich ergeben, dass unser soziales Verhalten maßgeblich davon abhängt, ob wir über genügend Rezeptoren in unserem Gehirn verfügen, an die die beiden Hormone Oxytocin und Vasopressin andocken können. Und das wiederum hängt mit unseren Genen zusammen.

Vor allem der Botenstoff Oxytocin (auch als "Kuschelhormon" bekannt) hat in zahlreichen Studien in der Vergangenheit gezeigt, dass er stark mit Gefühlen wie Liebe, Ruhe oder Vertrauen in Verbindung steht.

Rund 700 Probanden wurden von den Wissenschaftlern befragt, wie ihre Einstellung gegenüber anderen Menschen, sozialen Pflichten, der Welt generell oder wohltätigen Aktionen sei. Außerdem bestimmte man die Zahl ihrer Rezeptoren für die beiden Hormone anhand einer DNA-Probe.

Das Ergebnis: Wer viel Oxytocin und Vasopressin intus hatte, war sanftmütiger, engagierte sich häufiger sozial und war der Welt und den Mitmenschen gegenüber schlichtweg aufgeschlossener.

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