Aufklärung im Kino: Frühreif durch Sexszenen

Sind Sex-Bilder aus dem Internet schlimm?
Jugendliche klären sich hauptsächlich mit Filmen auf

Spielfilme mit Sexszenen klären nicht nur auf, sondern sorgen offenbar auch dafür, dass Jugendliche früher Sex haben und dabei nicht verhüten

Jugendliche, die sich häufig Spielfilme mit Sexszenen anschauen, haben früher Sex, wechseln häufiger den Geschlechtspartner und benutzen seltener Kondome als andere, so eine Studie der Universität Missouri. Ihre Verfasser glauben, dass Jugendliche in Pornos oder Filmen mit Sexszenen eine Art Anleitung für realen Sex sehen. Immerhin gäben 57 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 an, dass die Medien ihre wichtigste Informationsquelle beim Thema Sex seien. 

Die Wissenschaftler hatten 1228 Probanden im Alter von 12 bis 14 Jahren eine Auswahl von Filmcovern mit Sexszenen gezeigt. Die Teilnehmer mussten angeben, welche Filme sie bereits gesehen hatten. Sechs Jahre später wurden die gleichen Versuchspersonen dann zu ihrem Sexleben befragt.

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