CDU/CSU zum Thema Doping: Fünf Millionen für den Kampf gegen Doping

Was tun gegen Doping?
Politik: Schluss mit Doping

Alle reden immer vom sauberen Sport. Dabei ist Doping längst auch im Breitensport ein großes Problem, vom Profisport gar nicht zu reden

Men’s Health: Wann unternimmt die Politik konkrete Schritte, damit die Behörden gezielt tätig werden können? Wie sieht Ihr Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes aus?

CDU/CSU: Das Dopingproblem im Spitzensport darf nicht darüber hinweg täuschen, dass es auch im Freizeit- und Fitnessbereich sowie im Breitensport ein Dopingproblem großen Ausmaßes gibt. Die unsachgemäße, unkontrollierte Anwendung illegaler, oft unbekannter Dopingsubstanzen führt häufig zu schweren lebenslangen körperlichen und seelischen Schädigungen. Daher will die Union die präventive Aufklärung und Prävention verstärken. Zugleich werden wir prüfen, ob die neu eingeführte Strafbarkeit des Besitzes von Dopingmitteln in nicht geringen Mengen für eine effektive Dopingbekämpfung ausreichend ist. Die unionsgeführte Bundesregierung hat für 2010 fünf Millionen Euro für den Kampf gegen Doping bereitgestellt. Unterstützt werden die Welt-Anti-Doping Agentur, die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) sowie die Doping-Prävention, -Analytik und -Forschung. Zugleich wurden Sportverbände, die Wirtschaft und die Länder dazu aufgerufen, ihren Beitrag zur NADA-Finanzierung deutlich anzuheben.

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