Orgasmusforschung: Warum Sex zu zweit schöner ist

Beim Sex fließen mehr Hormone als beim Masturbieren
Sex zu zweit sorgt für vermehrte Freude

Glücksgefühl in Zahlen: Beim Liebesakt mit Frau fließen offenbar fünfmal mehr Zufriedenheitshormone als beim Solo-Sex

Sex mit dem Partner ist fünfmal befriedigender als selber Hand anzulegen. Englische und schweizerische Forscher können nach eigenen Angaben in Zahlen belegen, wie gut ein Orgasmus ist. Denn für das Befriedigungsgefühl nach dem Orgasmus ist das Hormon Prolaktin zuständig, welches sexuelle Erregung ausgleicht, so Studienleiter Stuart Brody von der englischen Uni in Paisley. Und dessen Konzentration im Blut lässt sich nachweisen.

Für die Sexstudie mussten sich die Versuchspersonen Erotikfilme anschauen, bevor sie sich im Labor entweder selbst befriedigten oder mit ihrem Partner Sex hatten. Die Auswertung ergab, dass der Prolaktin-Level im Blut nach Sex-Orgasmen fünfmal höher war als nach Orgasmen, die durch Onanie herbeigeführt wurden. Die Wissenschaftler vermuten hier den Grund, warum Sex befriedigender ist als Masturbation.

Da hohe Prolaktinwerte auch mit Erektionsproblemen in Verbindung gebracht werden, könnte dies auch erklären, warum Männer nach dem Sex eine Erholungspause brauchen, glauben die Forscher.

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