Anti-Aging: Für die Schönheit unters Messer

Spieglein, Spieglein an der Wand
Wo bitte geht's zum Schönheitschirurgen?

Immer mehr Männer lassen ihre Augenpartie vom Chirurgen verjüngen

Wenn das Gesicht nicht mehr den eigenen Ansprüchen entspricht, legen sich Männer immer häufiger unter’s Messer, so eine Statistik der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD). Grund: Der Wunsch nach jugendlichem Aussehen.

Eine Mitgliederbefragung innerhalb Deutschlands größter interdisziplinärer Fachvereinigung für Ästhetische Chirurgie ergab, dass die Chirurgen im Jahr 2007 rund 4.600 Eingriffe an männlichen Tränensäcken und erschlafften Augenliedern durchgeführt hatten. Damit habe sich die Zahl der Eingriffe im Vergleich zum Vorjahr (rund 2.400 Eingriffe) nahezu verdoppelt, so GÄCD-Generalsekretär Dr. Matthias Gensior. Grund sei neben funktionellen Störungen wie Sichtfeldeinschränkungen in erster Linie der Wunsch nach jugendlichem und gesundem Aussehen. Falten und graue Haare seien bei Männern als natürlicher Alterungsprozess anerkannt, sinkende Augenlider und ein verschlafener Blick allerdings nicht, so Gensior.

Insgesamt belegten Lidplastiken bei Männern und Frauen zusammen den dritten Rang der gefragtesten Eingriffe (rund 13.400). Auf Rang zwei lagen Fettabsaugungen (rund 14.000). Die beliebtesten Operationen waren wie in den Vorjahren laserchirurgische Eingriffe im Gesicht wie zum Beispiel das Entfernen von Muttermalen.

Dennoch sei ein deutlicher Anstieg der Schönheitsoperationen allgemein nicht erkennbar, so Gensior: „Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Eingriffszahlen bei Frauen und Männern nicht wesentlich verändert.“

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