Arbeitsplatz: Für jeden Typ den richtigen Bürostuhl

Der passende Stuhl für die passende Idee: Prominente Männer verraten, welcher Bürostuhl ihr Favorit ist

1 / 20 | Silver 362 von Interstuhl

Hadi Teherani: Silver 362 von Interstuhl

Gründer des Hambuger Architekturbüros BRT (Twin-Towers in Dubai-City) und Designer von Interior

"Auf dem Silver Chair sitze ich nicht nur, ich habe ihn selbst entworfen. Er war eines meiner ersten industriellen Produkte. Für mich ging es darum, eine Insel zu bauen, eine Nussschale in einem Meer von Gedanken, Ideen und Assoziationen. Zum einen muss ein Bürostuhl sich völlig zum Verschwinden bringen, indem er seine Funktionalität in die Form integriert. Zum anderen muss ein solcher Stuhl aber inspirieren, assistieren, uns zu neuen Ideen anspornen. Im Grunde ist so ein Stuhl also ein Werkzeug für Gedanken."

2 / 20 | Sensona von König und Neurath

Professor Ralf Höcker: Sensona von König und Neurath

Rechtsanwalt, Autor ("Lexikon der Rechtsirrtümer") und RTL-Moderator ("Einspruch!")

"Diesen Stuhl habe ich von einer Anwaltskollegin geerbt. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich noch nie so bequem gesessen habe. Die Sitzhaltung ist für mich einfach perfekt. Darüber hinaus habe ich alle meine Bücher auf ihm geschrieben, das verbindet uns auf ewig. Und aus Angst davor, dass die Produktion des Modells irgendwann eingestellt wird, habe ich mir ein zweites Exemplar gekauft - sozusagen eines auf Vorrat. Das kann ich dann benutzen, wenn das erste irgendwann einmal seinen Geist aufgibt."

3 / 20 | Swopper von Aeris

Gunga: Swopper von Aeris

Illustrator von Cartoons und Kalendern ("2011 – mit tierisch viel Humor"), hat eine Vorliebe für Hühner

"Vor einigen Jahren habe ich durch Zufall dieses Ding gesehen: einen witzigen Bürohocker, der mit seiner riesigen Sprungfeder aussieht, als wäre er aus einem Bugs-Bunny-Comic gehüpft. Bei dem Anblick dachte ich, dass dies der ideale Stuhl für einen Cartoonisten ist, und habe ihn gekauft. Inzwischen habe ich mir ein weiteres Modell von derselben Firma zugelegt. Jetzt wechsele ich regelmäßig immer zwischen den beiden Stühlen. Wenn man so wie ich von frühmorgens bis spätabends am Schreibtisch sitzt, ist das die optimale Taktik, Rückenschmerz vorzubeugen. Und für meine Kreativität ist es auch förderlich: Noch nie habe ich so viele Hühner gezeichnet."

4 / 20 | duo back 12 von Rohde & Grahl

Tommy Jaud: duo back 12 von Rohde & Grahl

Drehbuch- und Gagschreiber ("Ladykracher" auf SAT.1), Bestsellerautor ("Hummeldumm")

"Auf diesem Stuhl habe ich schon total wichtige Sachen geschrieben, beispielsweise diesen Text hier, zwei Drittel von „Hummeldumm“ und drei Viertel von „Millionär“. Man kann prima mit dem Stuhl von einer Zimmerecke in die andere rollen, aber meist will ich nur sitzen. Mein Sitz-Roll-Verhältnis schätze ich auf 98 zu 2. Die Armlehnen kleben im Sommer etwas, weil sie aus Plastik sind. Die Gasfeder ist nach 100 Seiten „Hummeldumm“ durchgekracht. Vielleicht soll mir das ja sagen, dass ich mal abnehmen muss."

5 / 20 | Xantos 142 vom Interstuhl

Benjamin v. Stuckrad-Barre: Xantos 142 vom Interstuhl

Moderator, Journalist, Pop-Literat. Neuestes Werk: "Auch Deutsche unter den Opfern"

"Ich habe meinen Stuhl vor knapp 2 Jahren gekauft. Das Vorgängermodell war nach etwa 18 Umzügen nicht mehr zu gebrauchen. Dieses neue Möbel ist nun der teuerste Stuhl, den ich je besessen habe. Aber die schlaue Verkäuferin hatte mich rasch überzeugt, dass es sich dabei ja um ein elementares Arbeitswerkzeug handelt. Ich habe eine Meisterschaft darin entwickelt, mich genau so von der Schreibtischkante abzustoßen, dass der Stuhl mit mir exakt bis zur Raummitte rollt und dann zwischen meinen beiden Lautsprechern zum Stehen kommt, wenn ich mal ein Lied in allerfeinstem Stereo hören möchte. Dieser Stuhl ist mein Freund. Er ist derart anpassungsfähig und dienstbar, dass ich niemals über ihn nachdenken muss, sondern auf ihm über anderes nachdenken kann. Mehr kann ein Stuhl nicht leisten, mehr erwarte ich von Möbeln auch nicht. Sie sollen ihren Zweck erfüllen und ich den meinen."

6 / 20 | Erbstück, Hersteller unbekannt

Alexander Schill: Erbstück, Hersteller unbekannt

Kreativchef von Serviceplan, größte inhabergeführte Werbeagentur in Deutschland

"Ein Stuhl ist wie ein Schuh: Fest und stabil muss er sein. Dieser Stuhl ist von meiner Oma, wohl aus den 30er-Jahren. Eiche, stabile Füße, feste Verstrebungen, runde Lehnen, die einem das Gefühl einer Umarmung geben. Da stimmt der Stand, man kann den Gedanken freien Lauf nach oben lassen. Weil die Ideen ja alle im Raum herumfliegen, man muss sie nur einsammeln. Wenn man nach oben sieht, dann darf man sich keine Gedanken machen, ob’s untenrum wackelt. Mein Stuhl steht mitten im echten Leben. Aus dem bekanntlich die besten Ideen entstehen."

7 / 20 | Eiermann S 197 von Wilde & Spieth

Andreas Baumgärtner: Eiermann S 197 von Wilde & Spieth

Vorstand von Marc O’Polo, verantwortlich für Design, Produktion, Marketing und Lizenzen

"Mein Drehstuhl ist ein echter Designklassiker. Seit über 50 Jahren steht er für Natürlichkeit, Einfachheit, Modernität. Werte, die ich sehr stark mit Marc O’Polo verbinde. Ich habe ihn in einem kleinen Antiquariat in Stockholm entdeckt. Er ist schon ein paar Jahre alt und zeigt darum natürlich auch Gebrauchsspuren – aber die machen ihn nur noch interessanter, einzigartiger. Manchmal versuche ich mir auch vorzustellen, wer auf diesem Stuhl schon gesessen hat. Sicher waren es immer sehr kreative Menschen."

8 / 20 | Capisco 8106 von HÅG

Thorsten Schröder: Capisco 8106 von HÅG

"Tagesschau"- Sprecher und Buchautor ("Kontrastprogramm: Mittendrin statt nur berichten")

"Den Stuhl habe ich gekauft, weil ich nach längerem Sitzen immer Rückenschmerzen hatte. Ein ergonomischer Stuhl musste her. Meist sitze ich auf ihm tatsächlich in einer rückenfreundlichen Position, aber es ist auch möglich zu schummeln. Im vergangenen Jahr habe ich viel Zeit auf ihm verbracht, weil ich mein Buch geschrieben habe. Dabei habe ich ihn schätzen gelernt, da ich selbst nach Stunden keine Schmerzen bekam. Mir fehlte allerdings die absolute Erholungsposition, bei der ich mich zurücklehnen und meine Füße auf den Tisch legen kann, um einfach mal nur ein wenig nachzudenken. Da hätte ich mir manches Mal ganz einfach einen fetten und gemütlichen Ledersessel gewünscht."

9 / 20 | Duca 104 von Züco

Florian Bernschneider: Duca 104 von Züco

Mit 23 Jahren jüngstes Mitglied des Bundestages und jugendpolitischer Sprecher der FDP

"Nach der Wahl zum Abgeordneten fieberte ich vor allem dem Moment entgegen, im Plenum des Bundestages Platz zu nehmen. Der Großteil meiner Arbeit findet aber auf diesem Bürostuhl statt. Obwohl jedes Möbelstück im Bundestag mit einer Inventarnummer versehen ist, lässt sich nicht mehr genau verfolgen, wer von diesem Stuhl aus schon alles Politik gemacht hat. Zeitlose Gestaltung, gute Verarbeitung und ein pflegeleichtes Material sind wohl die 3 wesentlichen Eigenschaften dieses Stuhls, um seine Aufgabe zu meistern. Muss er doch über 600 Abgeordneten von unterschiedlicher Größe und mit verschiedenen Geschmäckern über mehrere Legislaturperioden hinweg stets gerecht werden."

10 / 20 | Aeron a AU 123 + AJ von Herman Miller

Lars Hinrichs: Aeron a AU 123 + AJ von Herman Miller

Gründer des Internet-Netzwerks Xing (ehemals Open BC), jetzt Geschäftsführer von www.hackfwd.com

"2004 hatte ich einen Geschäftstermin bei einer Schweizer Bank und saß da auf dem bequemsten Stuhl, auf dem ich je gesessen habe. Ich war begeistert und beschloss, ihn auch für Xing anzuschaffen. Ich meine, dass der Schreibtischstuhl für den Arbeitsplatz das Wichtigste ist. Deshalb habe ich dieses Modell letztes Jahr für alle Mitarbeiter meines neuen Unternehmens gekauft, eine Art Investition in die Mitarbeiterbindung. Wer einmal im Leben darauf gesessen hat, der möchte ihn nie mehr missen. Das Modell ist sozusagen ein Anti-Kündigungs-Stuhl."

11 / 20 | Reactice Pro von Topstar

Frank Ramond: Reactice Pro von Topstar

Sänger, Songtexter und Komponist, unter anderem für Roger Cicero, Ina Müller und Annett Louisan

"Mein Schreibtischstuhl ist mit einem maschigen Gewebe bezogen, deshalb schwitzt man darauf nicht so leicht. Wichtig bei dem Modell war mir auch, dass es eine hohe Lehne hat, die sich nach hinten kippen lässt. Der Grund dafür: Ich wippe gerne, wenn ich im Studio Gesang abhöre. Die zugehörigen Armlehnen konnte ich übrigens abschrauben – das ist für ich wichtig, damit ich auch mal mit der Gitarre darauf sitzen kann. Auf dem Stuhl bin ich schon eingeschlafen, als ich langweilige Editierarbeiten machen musste. Ich lege mich regelmäßig seitlich drauf, Arm über die Lehne. Dabei bin ich beinahe mal umgekippt."

12 / 20 | Lordo 33206 von Dauphin

Thomas Sabo: Lordo 33206 von Dauphin

Österreichischer Schmuckdesigner und Gründer des gleichnamigen Unternehmens

"Ich arbeite viel am PC, zudem ist mein Arbeitsalltag durch viele Telefonate geprägt. Ein ergonomischer Stuhl schafft Bewegung beim Sitzen. Daneben lege ich viel Wert auf Eleganz und ästhetische Anmutung, gepaart mit erstklassiger Funktion. Das anspruchsvolle Design meines Stuhls zeigt sich im Zusammenspiel von edlem Leder, Aluminium und der filigran gestalteten Rückenlehne. Einer der größten Vorteile ist die individuelle Einstellung auf mein Gewicht und meine
Körpermaße. Vergleichen kann man diesen Stuhl mit einem Autositz, wobei der Lordo aber mehr Möglichkeiten
zur Anpassung an meine Bedürfnisse bietet."

13 / 20 | In Touch von Dauphin

In Touch von Dauphin: Null Berührungsangst

Gerade auf Europas größter Büromöbelmesse vorgestellt: der Drehstuhl In Touch von Dauphin. Sitz und Lehne folgen allen Bewegungen, bleiben so mit dem Sitzenden ständig in Berührung.

14 / 20 | Sitness 110 von Topstar

Sitness 110 von Topstar: Ommm...

Der Bürostuhl wurde von Yogis mitentwickelt. Eine in die Sitzfläche integrierte Fußablage ermöglicht ausgeklappt viele Sitzpositionen.

15 / 20 | Skape Highback von Vitra

Skape Highback von Vitra: Two in one

Dieser Bürostuhl vereint den Komfort eines Sessels mit Funktionen eines Bürostuhls. Rücken- und Armlehnen bilden eine Art Schale.

16 / 20 | On von Wilkhahn

On von Wilkhahn: Sehr gelenkig

Er fördert die Beweglichkeit der Hüfte, das ist gut für den ganzen Körper. Möglich macht das eine neue Mechanik: 2 Schwenkarme, die den menschlichen Knie- und Hüftgelenken ähneln.

17 / 20 | Sitagwave von Sitag

Sitagwave von Sitag: Einstellungssache

Dieses Modell kommt ohne Knöpfchen und Hebel aus. Sowohl Lehne als auch Sitz passen sich dem Körper in jede Richtung und ganz von alleine an. Gewinner des Design-Preises Red Dot Award 2009.

18 / 20 | Alumedic Limited S von Wagner

Alumedic Limited S von Wagner: Für den Vorgesetzten

Dieser Chefsessel hat ein integriertes, dreidimensional bewegliches Gelenk und eine Kopfstütze, deren Höhe und Neigungswinkel justierbar sind. Handvernähtes Anilinleder in Sitz und Kopfstütze.

19 / 20 | of course von Sedus

of course von Sedus: Zum Diktat, bitte

Der of course passt seine Rückenlehne den Bewegungen des Oberkörpers selbstständig an. In die hohe Rückenlehne ist eine Nackenstütze integriert.

20 / 20 | Entrada mikromotiv von Drabert

Entrada mikromotiv von Drabert: Motor der Kreativität

Dieses Modell hat unterm Sitz einen Minimotor, der ihn kaum spürbar bewegt. Mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken ausgezeichnet.

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