Outdoorsport Slacklinen : Ganzkörpertraining auf der Slackline

Atemberaubender Ausblick von der Slackline
Auf der Slackline schulen Sie Ihr Körpergefühl

Sieht einfach aus, ist es aber nicht! Zum Slacklinen brauchen Sie eine gute Balance, Körperspannung und Konzentration. So machen Sie auf der Slackline eine gute Figur

Spannt die Seile (also die Slackline): Beim Slacklinen balanciert man auf einem Schlauch- oder Gurtband. Das Band wird an zwei Fixpunten, wie zum Beispiel an Bäumen befestigt. Die Trendsportart erinnert stark an den Seiltanz, doch der entscheidende Unterschied ist die Elastizität des Bandes: Beim Seiltanz ist es gespannt, beim Slacklinen hingegen dehnt sich das ungefähr 25 Millimeter breite Band unter der Last des Slackliners. Dadurch gibt es eine Menge Spielraum auf der Slackline: Einfach rüber balancieren, akrobatische Tricks, wie einen Vorwärts- oder Rückwärtssalto, Gleichgewicht halten oder Drehungen. Für den Sportler ist das ein Zusammenspiel aus Balance, Koordination, Kreativität und Konzentration.

Wem das nicht genügt, der sucht sich neue Orte. Über Täler, Wasser (Waterlines), oder auch bei Nacht kann die Slackline gespannt werden. Solange es zwei Fixpunte gibt, kann es losgehen. Die Entfernung der Slackline zum Boden sollte am Anfang ein bis zwei Meter sein, damit man jederzeit gefahrlos abspringen kann. Profi-Slacker spannen häufig höher. Das nennt sich dann Highline.

Ursprung
Anders als der Seiltanz ist das Slacklinen eine junge Sportart, die sich aus dem Klettersport entwickelt hat. Freikletterer haben in den frühen 80ern ihr Balancegefühl auf ihrem Klettermaterial geübt. Slacken wurde gegen Langeweile in den Camps der Kletterer immer beliebter.  Langeweile tritt beim Slacklinen garantiert nicht auf.

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