Zu viel Kraft: Gefährdete Mittelhandknochen

Bei harten Schlägen können die Mittelhandknochen brechen
Bei harten Schlägen können die Mittelhandknochen brechen

Mal angenommen, Sie schlagen mit nackten Fäusten und voller Kraft gegen eine Wand – Ihre Mittelhandknochen würden zerbröseln wie Salzstangen

Ein normaler Punch prallt mit rund 15 Kilometern pro Stunde auf den Körper des Gegners. Mal angenommen, Sie schlagen mit nackten Fäusten und voller Kraft gegen eine Wand – Ihre Mittelhandknochen würden zerbröseln wie Salzstangen. Anders mit Boxhandschuhen, denn die federn den Schlag ab, schützen so die Hand. „Trotzdem ist der Mittelhandbruch die häufigste Boxerverletzung“, so Gruber. Aber wie schon beim Nasenbeinbruch, merkt der Boxer davon zunächst nichts – den Stresshormonen sei Dank! Ein Mittelhandbruch ist darum kein Grund für einen Kampfabbruch – es sei denn, der Boxer will nicht mehr.

Nach dem Kampf gehört der Bruch aber ärztlich versorgt. Während bei einem geschlossenen Bruch meistens ein Gips genügt, muss ein offener (Teile der Knochen haben die Haut durchbohrt) auf einen OP-Tisch. Ob offen oder geschlossen, Boxer oder nicht: Für zwei Monate kann die Hand danach keinen mehr verhauen.

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