Todsünde 4: Gefälligkeit

»Alles, was Du willst, Schatz«

EXEGESE
Zu gefällig ist jemand, wenn er alles mitmacht, was der andere will, sich von Grund auf umkrempelt und keine eigene Meinung mehr hat. "Wer seine Persönlichkeit komplett verleugnet, um dem anderen zu gefallen, gibt sich selbst auf", erklärt Kommunikationstrainer Troxler. Also: Männer, pflegt Euer Ego! Denn dafür lieben die Frauen Euch schließlich. Das hört sich einfacher an, als es in Wirklichkeit ist, wird aber funktionieren.

EXERZITIEN
3 Möglichkeiten, die Gefälligkeitsfalle zu umgehen

  1. Prüfen Sie sich selbst immer wieder!
    Was möchten Sie gern sein: eine fleischgewordene Wunscherfüllungsmaschine oder ein ebenbürtiger Partner? Fragen Sie sich bei Freunden und Filmen, Frisur und Freizeitgestaltung, Fahrzeugen und Fernflügen: Was tun Sie für sich, was für die Partnerin? Und tun Sie das, weil Sie es sollen oder weil Sie es wirklich wollen?

     

     

  2. Prüfen Sie Ihre Partnerin immer wieder!
    Geht die Liebste auch Kompromisse ein? Oder droht das Zicklein mit Liebesentzug, wenn es sich in banalen Dingen trotz Hörnereinsatz nicht durchsetzen kann? "Je ehrlicher Sie sagen, was Sie wollen, desto klarer wird, ob diese Frau Sie als Person schätzt oder Sie ausnutzt", lautet die Erkenntnis von Werner Troxler.

     

     

  3. Wehren Sie sich!
    Der Weg in die Sünde muss nichts mit Ihnen zu tun haben. Frauen wählen sich gern einen Prinzen, den sie später zum Frosch de-gradieren, weil sie falsche Erwartungen hatten, beschreibt der Paartherapeut und Autor Hans Jellouschek die Konstellation. Was immer Sie für die Prinzessin auf der Erbse tun, sie wird Sie deshalb nicht stärker lieben. Seien Sie also kein Frosch und weisen Sie die Hochmütige in die Schranken. Das ist nicht verwerflich, sondern Notwehr.
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