Mail vom Chef: Sie haben Post!

Sie haben Post!
Künftig würde der Spam-Filter solche Mails einfach abfangen …

E-Mails werden nicht nur immer mehr, sie können auch Ihre Gesundheit gefährden – wenn sie vom Chef kommen

Viele E-Mails im Büroalltag sind einfach lästig. Manche sind nützlich. Und einige können den Blutdruck in gefährliche Höhen treiben – so lautet das Ergebnis einer britischen Untersuchung von Testpersonen, deren Blutdruck beim Bearbeiten ihrer E-Mails beobachtet wurde.

Einer Gruppe von 48 Freiwilligen wurde vor und nach dem Öffnen von E-Mails mit unterschiedlichen Botschaften und Absendern der Blutdruck gemessen – von gleich und höher gestellten Kollegen sowie in neutraler oder aggressiver Tonalität geschrieben.

"Der höchste Anstieg [des Blutdrucks, d. Red.] wurde bei denen beobachtet, die eine bedrohliche E-Mail von einem Vorgesetzten lasen", sagt Howard Taylor, einer der beteiligten Forscher vom Buckinghamshire Chilterns University College. Die Forscher halten derartige Mail deshalb für kontraproduktiv.

Eine Firmen haben bereits E-Mails für die interne Kommunikation am gleichen Standort verboten, meldet BBC online, weil Effizienz und Teambildung darunter eher leiden als davon zu profitieren.

Persönliche Gespräche seien das Mittel der Wahl um wichtige Anweisungen oder Neuigkeiten mitzuteilen, empfiehlt Professor Cooper von der Lancaster University.

"Man sollte niemals jemanden per E-Mail einstellen oder feuern – oder diesen Weg zur Ermahnung wählen", sagt Cooper, "Chefs tun das, nur weil sie Angst davor haben, die Nachrichten persönlich zu überbringen."

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