Haie, Quallen & Co.: Gefahren am Strand

Haie, Quallen und Seeigel können einen den Urlaub arg vermiesen...
Jedes Jahr sterben zirka 70 Menschen durch Hai-Angriffe. Zur Beruhigung: Das Risiko, von einer herab fallenden Kokosnuss tödlich getroffen zu werden, ist mehr als doppelt so groß

Der Ozean ist voller fieser Tiere. So wird am Badestrand aus Ihrer Sonnenliege keine Krankentrage

Quallen Den Kontakt mit den hirnlosen Kreaturen erkennen Sie am stechenden Schmerz. Dabei bleiben Nesselzellen auf der Haut zurück, die Gift abgeben können. Gegenmaßnahmen: ruhig bleiben, Stelle  vorsichtig im Salzwasser abwaschen oder mit Sand abreiben. Auch hilfreich: Essig, Backpulver, Rasierschaum, Kochsalz. „Die Stelle nie mit Süßwasser abspülen! Dann würden die restlichen Nesselzellen platzen“, sagt Dr. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Haie Sie sehen eine Schwanzflosse und schließen mit Ihrem Leben ab? Müssen Sie nicht, Hai-Angriffe sind extrem selten. Jelinek: „Jedes Jahr sterben 150 Menschen durch herabfallende Kokosnüsse, aber nur 70 durch Haie.“ Wenn Sie im Meer einen Hai erblicken, schwimmen Sie langsam und mit ruhigen Bewegungen zum Ufer. Ob es, wie vielfach behauptet, etwas nützt, einem Hai auf die Nase zu schlagen? Der praktische Beweis dafür steht noch aus ...

Seeigel Ihre Stacheln sind schmerzhaft, in der Regel aber harmlos. Mit der Pinzette entfernen und die Stellen desinfizieren. Trick bei festsitzenden Stacheln: Stelle mit Essig oder Zitronensaft beträufeln. Der Experte: „Das ist zwar unangenehm, löst aber die Kalkschicht der Stacheln auf, so dass der Körper sie schneller abbaut.“

Sponsored SectionAnzeige