Chirurgischer Eingriff: Gegen Penisverlängerungs-OP

Penisvergrößerung sinnvoll?
Chirurgische Penisverlängerung nur bei Micropenis

Warnung vor chirurgischer Penisverlängerung – nur bei Erektions-Längen unter 10 Zentimetern kommt eine OP in Frage.

In seinem neu erschienenen Buch "Manual der Impotenz" (Uni-Med Verlag) spricht sich der Hamburger Urologe Professor Hartmut Porst entschieden gegen die Penis-Verlängerung per Skalpell aus.

Einzige Ausnahme: Nur bei einem echten so genannten Mikropenis (erigierte Länge kleiner als zehn Zentimeter) hält Porst den Eingriff für vertretbar. Die meisten Männer, die mit dem Gedanken einer Penisverlängerung spielen, sind jedoch oft überdurchschnittlich ausgestattet. Sie verfügen über erigierte Längen zwischen 13 und 19 Zentimetern.

Neben möglichen Komplikationen bis hin zur bleibenden Impotenz spricht aus Sicht von Porst vor allem eines gegen den Eingriff: Danach zeigt der erigierte Penis im 60- bis 70-Grad-Winkel nach unten.

Was tun bei einem krummen Penis?

Penis-OP im Ausland: Länger geht's nicht

Wunder gibt's immer wieder, doch zaubern kann selbst Jörn Ege Siana von der Kopenhagener Skandinavian Klinik für Plastische Chirurgie nicht

Jörn Ege Siana von der Kopenhagener Skandinavian Klinik nimmt uns Männern jede Illusion, man könne einen Penis verlängern. Man kann ihn nur optisch vergrößern, indem man ähnlich wie bei einem Baum die Wurzeln freilegt.

Eventuell möglich ist eine Verdickung durch das Einspritzen von Eigenfett, aber auch das ist aufgrund der möglichen Veränderung des eingespritzten Fettes eher kritisch zu betrachten. Deshalb wird diese Operation in Deutschland auch gar nicht angeboten. Die in der Kopenhagener Skandinavian Klinik für Plastische Chirurgie angewandte Operationsmethode setzt sich aus drei Schritten zusammen: Verlängerung, Verdickung und Nachbehandlung.

Die „Verlängerung“ beträgt im Durchschnitt nach den Aussagen der Klinik 5,3 Zentimeter, bei einem Preis von 5500 Euro. Angeblich unterzogen sich schon über 3000 Patienten dieser Operation.

Billiger geht’s in Tschechien (etwa 1.800 Euro), aber da ist die Methode auch anders, d.h. es findet nur eine optische Vergrößerung statt.

Nachteil: Eine mögliche Komplikation bei derartigen Experimenten ist die Penisfraktur, und dann ist alles vorbei.

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