Ansteckungsgefahr: Gelegentliches Bahnfahren macht krank

Wer regelmäßig Bahn fährt, ist öfter krank
Wer regelmäßig Bus oder Bahn fährt, hat ein höheres Risiko, an Grippe zu erkranken

Sporadische Bus- und Bahnfahrer sind sechsmal häufiger krank als Menschen, die mit Auto oder Fahrrad unterwegs sind

Wer hin und wieder öffentliche Verkehrsmittel benutzt, fängt sich offenbar häufiger eine Grippe ein als Autofahrer, Fußgänger oder Biker. Forscher der University of Nottingham fanden heraus, dass Gelegenheitsfahrer sechs Mal häufiger wegen Atemwegserkrankungen zum Arzt gehen als etwa Rad- oder Autofahrer. Tägliche Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs haben dagegen ein vergleichsweise geringes Risiko für eine Infektion. Sie sind besser gegen Viren abgehärtet, vermuten die Forscher um Studienleiter Jonathan van Tam.

Die in "BMC Infectious Disease" veröffentlichte Studie wurde während der Influenza-Saison 2008/2009 durchgeführt. Die Wissenschaftler entdeckten dabei einen Zusammenhang zwischen der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Atemwegserkrankungen.

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