Letzter Ausweg: Gelenkversteifung

Eine Arthrodese wird unter Anderem auch an der Wirbelsäule durchgeführt

Schmerzt Bewegung oder Belastung in einem Gelenk, und ist eine andere Behandlung nicht möglich, kann das Gelenk versteift werden

Für eine operative Gelenkversteifung werden die an einem Gelenk beteiligten Knochen über das Gelenk hinweg miteinander verschraubt oder mit Metallplatten verbunden. Eine Bewegung im Gelenk ist dann zwar nicht mehr möglich, aber es kann wenigstens schmerzfrei belastet werden.
Eine Arthrodese wird öfter durchgeführt an Schulter-, Knie-, Sprung- und Fingergelenken sowie an der Wirbelsäule.

Orthesen: Das sind als Stützapparat außen am Körper zu tragende orthopädische Hilfsmittel. Besonders häufig wird die Kniegelenksorthese angewandt. Sie besteht aus zwei Schienen mit Gelenken, die am Ober- und Unterschenkel befestigt das Kniegelenk stützen. Weitere Orthesen sind solche für Sprung- und Handgelenk.

Gelenkpunktion: Mit einer Kanüle wird in die Gelenkkapsel gestochen, um die Flüssigkeit, die sich im Gelenk angesammelt hat (Gelenkerguss), zu entnehmen. Punktiert werden oft das Hüft-, Knie- oder Schultergelenk. Dies kann sowohl der Diagnose – z.B. Untersuchung der Flüssigkeit auf Krankheitserreger – als auch der Behandlung dienen, etwa zur Entlastung des Gelenks.

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