Haarausfall: Reparierte Erbanlagen lassen Glatze verschwinden

Neue Haare durch Genaustausch?
Vielleicht hilft ihm ein Genaustausch

Der Austausch bestimmter Gene könnte manchem Kahlköpfigen zu neuen Haaren verhelfen

Durch den Austausch bestimmter Gene ist es offenbar möglich, Haarausfall zu bekämpfen. Das ist das Ergebnis einer Studie eines Teams vom Kennedy Krieger Research Institute und der US Uni Johns Hopkins. Die Forscher hatten haarlosen Ratten durch eine Genmanipuation zu einem neuen Fell verholfen.

Ihre Entdeckung erklären die Wissenschaftler folgendermaßen: Ratten wie auch Menschen besitzen ein so genanntes „Haarausfall“-Gen. Dieses steuert über ein Protein das Gleichgewicht von Haarwachstum und -ausfall. Mutiert dieses „Haarausfall“-Gen jedoch, dann kann sich das Gleichgewicht in Richtung Haarausfall verschieben. Folge: Eine unwiderrufliche Glatze. Bei den Tests wuchsen die Haare aber wieder nach, als sie den Ratten ein unmutiertes „Haarausfall“-Gen implantierten.

Doch besteht nicht für alle Glatzenträger Hoffnung: Nach Angaben der Wissenschaftler ist Genmutation nur eine von vielen Ursachen für Kahlköpfigkeit.

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