Sinnesforschung: Geruch ist ein Sympathiefaktor

Der Geruch entscheidet über den Sympathiefaktor
Die beiden können sich riechen

Ob Ihnen jemand sympatisch ist oder nicht, können schon winzigste Spuren seines Körpergeruchs entscheiden

Beim ersten Eindruck gibt auch unser Geruchssinn sein Urteil ab: Denn schon kleinste Duftspuren in der Nase beeinträchtigen den Sympathiefaktor eines Menschen, so das Ergebnis einer US-Studie an der Northwestern University in Chicago. Dabei sei es jedoch wichtig, dass der Geruch unterschwellig wahrgenommen wird, sonst würde dieser Effekt verpuffen. Grund: Laut der Studie will sich unser Gehirn von starken Düften nicht beeinflussen lassen. Es steuert dagegen an, sobald eine emotionale Voreingenommenheit registriert wird.

Das Team um Wen Li hatte den Probanden einige Fotos mit verschiedenen Gesichtern vorgelegt, denen ein Sympathiewert zugeteilt werden sollten. Kurz vorher wurde den Testpersonen ein ausgewählter Geruch unter die Nase gehalten. Ergebnis: Je schlechter der Duft, desto negativer auch der vergebene Sympathiefaktor – solange der Duft nicht bewusst als negativ wahrgenommen wurde.

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