Erinnerungsvermögen: Gesichter merken ist erlernbar

Sich zu merken Gesichter, ist nicht immer einfach
Wer Gesichter ganzheitlich betachtet, erkennt diese leichter wieder

Wer war sie doch gleich? Wer Gesichter ganzheitlich scannt, erkennt andere Menschen leichter. Das lässt sich sogar trainieren

Ob wir Personen sofort wiedererkennen oder nicht, hängt offenbar davon ab, wie wir Gesichter bei der ersten Begegnung wahrnehmen. Der Vorgang sei sogar erlernbar, wie chinesische Wissenschaftler der Pädagogischen Universität Peking in einer Studie behaupten. Wer Gesichter ganzheitlich scanne, erkennt diese leichter wieder als jemand, der nur einzelne Teile, wie Mund, Nase oder Augen, registriert.

Die Experten nennen das Phänomen holistische – also ganzheitliche – Wahrnehmung, im Gegensatz zur analytischen Wahrnehmung. Im Alltag nutzen wir zur Gesichtserkennung beide Methoden. Weitere Erkenntnis: Es gibt keine Verbindung zwischen der Intelligenz und der Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, behaupten die Wissenschaftler.

Die Forschungsergebnisse seien eine gute Nachricht für Autisten und Menschen mit Prosopagnosie (auch Gesichtsblindheit genannt), da die ganzheitliche Betrachtung gelernt werden kann.

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