Badeurlaub: Gesundheitsgefahren am Strand minimieren

Seeigel, Quallen & Co.: Auch am schönsten Strand lauern Gefahren
Seeigel, Quallen & Co.: Auch am schönsten Strand lauern Gefahren

Am Strand drohen Angriffe im Wasser, zu Lande und aus der Luft. So minimieren Sie die Gesundheitsgefahren am Strand

In der Sonne: UV-Strahlen erhöhen bekanntlich das Hautkrebsrisiko. Sonnencreme sollte einen Lichtschutzfaktor von 30 haben, bei helleren Hauttypen sogar 50. "Beherzigen Sie auch das ABC des Sonnenbads: ausweichen, bedecken, cremen", rät Dr. Erik Senger aus Seligenstadt, Spezialist für urlaubsbedingte Hauterkrankungen. Wichtig bei nicht wasserfesten Cremes: nach dem Baden neu auftragen. Senger: "Vor Reisebeginn ist ein Haut-Check zu empfehlen, um Pigmentflecken zu finden, die bösartig werden könnten."

Im Wasser: Quallen, Seeigel und Saugwürmer können beim Baden im Meer Hautreizungen und brennende Stellen hervorrufen. Tentakelreste von Leucht- und Feuerquallen vorsichtig vom Körper entfernen, niemals abreiben. Dann die Wunden mit Salzwasser reinigen, nicht mit Süßwasser. "Antihistaminika-Tabletten sowie Cortison-Cremes helfen gegen Juckreiz und allergische Reaktionen", sagt der Dermatologe. Hochdosierte Cortison-Präparate sind aber verschreibungspflichtig.

Im Sand: In den Tropen verstecken sich im Sand häufig fiese Tierchen. "Hakenwürmer oder Sandflöhe dringen leicht in ungeschützte Haut ein", warnt Senger. Tragen Sie aus diesem Grund in den Tropen Badeschuhe und legen Sie sich auf ein Badehandtuch. Schuhe sollten Sie auch in Europa an wenig besuchten Stränden tragen, vor allem im Atlantik. Denn dort lauert im sandigen Meeresboden das Petermännchen, ein stacheliger Fisch, dessen Gift monatelang Schmerzen verursachen kann.

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