Männergesundheit: Gesundheitsrisiko Körperfett

Auch schlanke Männer sollten Ihren Körperfettanteil kennen
Auch Männer mit flachem Bauch sollten ihren Körperfettanteil kennen

Vier Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Körperfett, die auch schlanke Männer wissen sollten

Laut einer US-Studie der Mayo Clinic hat jeder zweite Mann zuviel Körperfett. Folgen: Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt.

Woran erkennt man zu viel Körperfett?
Na klar, an der Wampe. Aber auch Männer mit normalem BMI können einen erhöhten Körperfettanteil aufweisen. Das liegt am s.g. Viszeralfett. "Es umschließt die Organe und ist von außen nicht sichtbar", sagt Dr. Sabine Schulz vom Institut für Ernährungswissenschaft der Uni Gießen. Falsches Essen, aber auch genetische Voraussetzungen sind Ursachen für Viszeralfett.

Ab wann wird es gefährlich?
Die Zahlen schnwanken je nach Geschlecht und Alter. Bei einem 30-jährigen Mann etwa gilt: Ab 21 Prozent Gesamtkörperfett steigt die Gefahr, am metabolischen Syndrom (Risikofaktor für Herzinfarkt, Diabetes) zu erkranken, um 9 Prozent. Details dazu gibt es unter fettmessung.de.

Welche Messmethode ist die genaueste?
Handelsübliche Körperfettwaagen erfassen oft nur einen kleinen Teil des Körpers, etwa bis zur Hüfte. Das Modell BC 545 von der Firma Tanita (um 200 Euro, tanita.eu) misst als bislang einziges auch die Körperbereiche darüber mittels ausziehbarer Handelektroden. Noch exakter: die bioelektrische Impedanzanalyse (fragen Sie Ihren Arzt). Auch andere Waagen helfen: einmal im Monat messen, die Werte miteinander vergleichen. "Dann ist zumindest eine Tendenz zu erkennen", sagt die Ernährungswissenschaftlerin.

Was senkt den Körperfettanteil?
Letztendlich helfen dabei nur eine fett- und zuckerarme Ernährung und Sport. Expertin Schulz: "Entscheidend ist das richtige Verhältnis zwischen Muskeln und Körperfett."

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