Trainingstrott: Gewohnheit beim Workout gut?

Frage: Sind Gewohnheiten beim Workout hilfreich oder stören sie eher?
Carsten L., Koblenz
Nicht nur Hanteltraining ist effektiv
Trainingsroutine ist ein gutes Fundament, auf dem Sie aufbauen können

Unsere Antwort:

"Routine ist wertvoll. Nur dank ihr sind wir in der Lage, über einen langen Zeitraum hinweg hohe Leistungen zu erzielen", rät Arzt, Coach und Fitness-Model Moritz Tellmann. "Routine bedeutet Technik, Sicherheit, Kontinuität und Nachhaltigkeit. Auch ich liebe meine Klimmzüge und Kniebeugen. Da weiß ich, was ich zu tun habe, arbeite effizient und kann in kurzer Zeit eine hohe Reizdichte erzeugen. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie müssten in jeder Einheit von vorne beginnen. Sehen Sie es so: Routine ist wie das Fundament eines Hauses, das Sie jeden Tag verschönern und ausbauen. So sind Sie Routinier und Innovator zugleich und können die eingespielten Abläufe weiterentwickeln.

Stellen Sie sich alle 2 Wochen folgende  Fragen: Gehe ich nicht ins Studio, weil ich will, sondern weil ich muss? Ärgere ich mich, dass ständig dieselben Geräte besetzt sind? Mache ich bei einigen Übungen seit Jahren kaum noch Fortschritte? Lautet die Antwort auch nur einmal 'ja', stecken Sie in der Gewohnheitsfalle. Gleich­förmiges Training demotiviert, ebenso das Gefühl, dass immer einer Sie am Workout hindert. Auch fehlender Erfolg hemmt. Machen Sie sich also regelmäßig klar, wo Sie stehen.

Sie können zum Beispiel das Gewicht erhöhen, die Übungsreihenfolge ändern, die Übungen austauschen, mit einem stärkeren Partner trainieren, das Studio wechseln, die Pausen verkürzen, neue Geräte wählen oder das Tempo variieren."

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