Strategien gegen Haarausfall: 5 Erfolg versprechende Methoden gegen die drohende Glatze

Unser Redakteur Rufus Rieder zeigt Experimentierfreude

Redaktions-Kojak Rufus Rieder hat 5 Erfolg versprechende Methoden gegen die drohende Glatze ausprobiert. Hier sein Kampf gegen Haarausfall

Endlich hatte ich alle meine 100.000 wundervollen Haare zurück. Ziemlich genau elf Jahre nach dem schrecklichsten Tag meines Lebens – als ich die erste Geheimratsecke entdeckte: Haarausfall. Die Glatze drohte. Was hatte ich seitdem nicht alles versucht, um meine schlaffen Haarwurzeln wieder in Schwung zu bringen. Haarwässerchen, Kopfmassagen, wärmende Mützen, schonende Shampoos – alles vergeblich. Jeden Tag fischte ich mehr als 100 Haare aus dem Sieb in der Dusche oder schüttelte die ausgefallene Pracht von meinem Kopfkissen.

Und während die Geheimratsecken wuchsen, lichtete sich das Haar auch an anderen Stellen. Eine Glatze, sagte mein Spiegel eines Tages zu mir, ist unausweichlich. Das war quasi die Initialzündung für eine groß angelegte Haarwuchs-Offensive – mit den 5 ultimativen Methoden, verlorene Haare zurückzugewinnen. Ob die Bemühungen von Erfolg gekrönt waren? Lesen Sie selbst...

Haartonikum
Haartonikum muss täglich ins Haar

1. Methode: Haartonikum

Nach sechs Monaten Behandlung soll nicht nur die Gesamtzahl der Haare, sondern auch deren Dicke signifikant zunehmen

Auf die Idee, mir das Tonikum Cimi ins Haar zu schmieren, brachte mich eine Studie der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität in Bochum. Verantwortlich für den Haarwuchs ist der Wirkstoff Cimicifuga racemosa (Traubensilberkerze), der auf der Kopfhaut eine ähnliche Wirkung entfaltet wie das weibliche Hormon Östrogen. Auf die Art blockiert Cimi die haarwurzelschädigende Wirkung männlicher Geschlechtshormone.

Die Anwendung dieses Haartonikums ist idiotensicher. Einmal täglich etwas Flüssigkeit aus der Sprayflasche in das noch vorhandene Haar, fünf Minuten einmassieren. Nach vier Monaten können Sie die Behandlungsfrequenz auf zweimal pro Woche senken. Der Geruch von Cimi erinnert ein wenig an Desinfektionsmittel. Jeden Morgen stehe ich endlose Minuten in der Dusche und massiere das müffelnde Zeug in die Kopfhaut.

Dann, nach einem halben Jahr, erfolgt die Kontrolle. Der Vergleich zweier Bilder vor beziehungsweise nach der Tonikum-Kur lässt leider überhaupt keinen Unterschied erkennen. Möglich, dass Cimi meinen Haarausfall stoppt. Aber ich hätte künftig gerne mehr Haare auf dem Kopf, nicht nur einen Stillstand des Ausfalls.

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