Krebserreger : Grillen – aber gesund!

Gesunde Alternative: Elektrogrill
Auf Elektrogrills gart Fleisch ohne schädlichen Rauch

Tropft Fett auf glühende Grillkohle, entsteht Rauch, der soviele Giftstoffe wie etwa 600 Zigaretten enthält

  • Spätestens wenn einem der Grillduft aus Nachbars Garten in die Nase zieht ist das Grillfieber entfacht. Doch gerade dieser, für die meisten Menschen ausgesprochen anziehende Geruch, ist gefährlich. Tropft Fett auf die heiße Kohle, entsteht Rauch, der aber keinesfalls ein gesundes Aroma verursacht, sondern gefährliche Chemikalien wie Benzpyren enthält. Diese übertragen sich durch den aufsteigenden Rauch auf das Grillgut. Laut dem Bonner Verbraucherdienst aid beinhaltet 1 Kilogramm gegrilltes Fleisch etwa 5,8 bis 8 Mikrogramm der Chemikalie – das entspricht etwa den Giftstoffen von 600 Zigaretten!
  • Damit Sie Ihr Grillfleisch trotzdem weiter unbesorgt genießen können, legen Sie Alufolie auf den Grillrost. So vermeiden Sie zum einen das Heruntertropfen von Fett und das damit verbundene Entstehen von giftigen Gasen, zum anderen ist Ihr Grillgut im Falle von aufsteigenden Chemikalien geschützt.
  • Vorsicht ist ebenfalls geboten bei der Marinade. Manche Öle, sowie Butter und Margarine, vertragen die hohe, direkte Hitze während des Grillens nicht und oxidieren. Dabei entsteht wiederum schädlicher Rauch.
    Tipp: Verwenden Sie Erdnuss- oder Olivenöl, sie halten auch hohen Temperaturen stand.
  • Grundsätzlich gilt: Kein gepökeltes Fleisch verwenden!
    Aus dem darin enthaltenen Nitrit entstehen beim Grillen krebserregende Nitrosamine.
  • Tupfen Sie das Fleisch unmittelbar vor dem Grillen ab. Die direkte Hitze über dem Grill und das trockene Fleisch sorgen dafür, dass Poren sich schließen und Vitamine und Mineralstoffe enthalten bleiben.
  • Gehören Sie zu den 80 Prozent der Deutschen, die mit Kohle grillen? Seien Sie lieber geduldig statt zu Spiritus oder Benzin zu greifen. In Deutschland werden etwa 4000 Unfälle pro Jahr durch den Gebrauch von Brandbeschleunigern verursacht.
  • Möchten Sie kein Risiko eingehen, entscheiden Sie sich für einen elektrischen Grill. Beim Kauf gilt für alle Grills: Achten Sie auf das Q- Zeichen, ein TÜV – Gütesiegel, das eine Gesundheitsgefährdung ausschließt.

Leckere Rezepte, Geschmackstests und mehr zum Thema "Grillen" finden Sie in unserem Grill-Guide. Wie Sie das Grillen an der frischen Luft auch als Allergiker genießen können ohne sich an den Pollen zu stören erfahren Sie in unserem Allergie-Gesundheitsratgeber.

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