Influenza: Grippeimpfung sinnvoll?

Funktioniert leider nicht immer
Impfen geht nur bei Influenza

Es gibt keine Impfung, die vor einer normalen Erkältung schützt

Erkältungen könen von über zweihundert verschiedenen Virusarten verursacht werden, die darüber hinaus auch noch ständig mutieren und so einen Impfstoff unmöglich machen. Deshalb können diese Viren die körpereigene Abwehr sogar wiederholt überwinden. Nur vor der echten Grippe, die durch Influenza-Viren ausgelöst wird, kann eine jährlich aufgefrischte Grippe-Impfung helfen. Bei ansonsten gesunden Männern zwischen 20 und 50 Jahren verläuft eine Grippe oft nicht wesentlich schwerer als eine banale Erkältung. Einmal infiziert können Sie aber andere, weniger abwehrbereite Menschen anstecken. Deshalb sollten sich „Kontaktfreudige“ wie Kindergärtner, Taxifahrer, Pflegepersonal oder Ärzte trotzdem impfen lassen.

Bakterien á la Carte
Über neunzig Prozent aller Erkältungskrankheiten werden von Viren verursacht. Bei schwerem Verlauf können sie aber von einer Infektion mit Bakterien überlagert werden. Werden Sie eine bakterielle Mandel-, Mittelohr- oder Stirnhöhlenentzündung nicht wieder los oder kehrt sie ständig wieder, kann eine so genannte Immunmodulation helfen. Dazu nimmt man standardisierte, nicht vermehrungsfähige Bakterienbruchstücke ein, die im Darm das Immunsystem anregen. Das führt zu einer signifikanten Reduktion von Dauer, Schweregrad und Rückfallrate bakterieller Infektionen.

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