Mit Bäumen sprechen: Grün tut der Seele gut

Grün steigert das Wohlbefinden
Tanken Sie am Tag mindestens 30 Minuten Sonnenlicht

Als Stadtmensch sollten Sie versuchen, öfter in die Natur zu kommen – oder in der Stadt das Grüne suchen

US-Forscher der Cornell-Universität in Ithaca stellten fest, dass sich das psychische Wohlbefinden durch das Leben in Nachbarschaft zur Natur deutlich verbessert. Sie müssen dafür nicht gleich aufs Land ziehen – ein Stadtviertel mit Bäumen und Parks reicht schon. Der Effekt nutzt sich übrigens nicht ab. Er war in der Studie auch noch nach Jahren spürbar, selbst wenn sich die sonstige Lebenssituation der Probanden (zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Geldprobleme) nicht verbessert hatte.

Alleen bevorzugen: Je weiter Ihr Weg zur Arbeit ist, desto wichtiger ist es, sich eine schöne Strecke auszusuchen. Einer US-Untersuchung zufolge wird das Pendeln zum Job als besonders stressig empfunden, wenn man dabei an hässlichen Fabriken und Betonschluchten vorbei muss. Der Blick in die Natur wirkt dagegen beruhigend.

Mit Bäumen quatschen: Nicht immer hat man jemanden, dem man Sorgen, Frust oder Trauer anvertrauen kann. Oder möchte. Bäume sind aber fast immer erreichbar. Also, ab in den Wald! Suchen Sie sich einen schönen Baum aus und reden Sie sich alles von der Seele. Schimpfen, fluchen oder weinen Sie. Wichtig: Damit der Stein vom Herzen fällt und sich die Gedanken klären, müssen Sie die Dinge tatsächlich aussprechen – und zwar je lauter, desto besser. Nur drüber nachzudenken reicht nicht.

Los, raus!: Sind Sie oft mies gelaunt, schlafen nicht gut, kommen morgens nicht in die Gänge, dann leiden Sie eventuell unter UV-Mangel. Tanken Sie am Tag mindestens 30 Minuten Sonnenlicht, vor allem im Winter. Insbesondere morgens bringt Sie die Sonne auf Trab.

Besser Hund als Katze: Die Beschäftigung mit Haustieren hilft effektiver beim Abbau von Stress als die Partnerin oder ein Kumpel, fanden US-Forscher der Uni Buffalo heraus. Hunde haben im Vergleich zu Katzen zudem den Vorteil, dass sie mehrmals täglich raus müssen. Eine Studie mit NASA-Mitarbeitern zeigte, dass die Gassigänge offenbar einen entscheidenden Einfluss auf die Figur haben. Die Hundebesitzer waren schlanker und gesünder als ihre Kollegen, die keinen vierbeinigen Freund hatten, aber sonst in vergleichbaren Verhältnissen lebten.

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