Schutzmaßnahmen im Wald: Grüne Gefahr

Eine Zecke nach der Mahlzeit
Eine Zecke nach ihrer Mahlzeit

Wir sagen Ihnen, wie Sie die Risiken im Wald minimieren können

Zecken: Beim Blutsaugen können sie zwei Krankheiten übertragen: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose. In der Zeckensaison März–Oktober schützen:

  • Impfung gegen FSME (insbesondere in Bayern und Baden-Würtemberg zu empfehlen)
  • Kopfbedeckung, körperbedeckende, glatte Kleidung
  • geschlossene hohe Schuhe
  • Insektenschutz (z. B. Autan)
  • rasche Entfernung per Pinzette, Desinfektion (Betaisodona)

Fuchsbandwurm In manchen Gegenden sind mehr als 50 Prozent der Füchse befallen, auch Mäuse sind Überträger. Deshalb Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen – sonst ist eine Übertragung auf den Menschen möglich. Waldfrüchte gründlich waschen und erhitzen.

Blitzschlag Bevorzugte Einschlagorte sind Einzelbäume und hochragende Baumkronen im Wald. Weder Eichen (können gespalten werden) noch Buchen (Blitz wandert auf der Rindenoberfläche) bieten Schutz.

Setzen Sie sich während eines Gewitters ins Auto – als Faradayscher Käfig schirmt es gegen elektrische Felder ab. Aber berühren Sie dabei möglichst keine metallischen Karosserieteile

Giftpflanzen Gegen giftige Pflanzen wie Tollkirsche, roter Fingerhut oder Knollenblätterpilz helfen nur genaue Kenntnisse. Lassen Sie die Finger von allem, was Sie nicht kennen.

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