Verheizen Sie Ihr Fett: Den Grundumsatz ermitteln

Giftiges Acrylamid ist auch in Kartoffelchips enthalten
Davon sollten Sie besser die Finger lassen

Zunächst müssen Sie ihren Grundumsatz ermitteln, damit Sie überhaupt wissen, ab wann Sie abnehmen

Um bei Ihrer Ernährung mit der Kalorienzufuhr unter Ihrem Kalorienbedarf zu bleiben, müssen Sie natürlich erst einmal wissen, wie viel Sie überhaupt täglich verbrauchen - also Ihren der Grundumsatz. Sie können ihn errechnen nach der Formel "Eine Kalorie pro Kilo Gewicht und Stunde".

Ein 80 Kilo schwerer Mann hätte danach einen Grundumsatz von 80 x 24 = 1920 Kalorien. Er müsste demnach mit seiner Kalorienzufuhr unter 2000 Kalorien bleiben, um abzunehmen. Außerdem ist der Grundumsatz noch von Alter, Geschlecht und körperlicher Betätigung abhängig.

Die Fehlerquote dieser Berechnung kann sich allerdings sehen lassen: plus/minus acht Prozent. Individuellere Werte erhalten Sie, wenn Sie mit einem Herzfrequenzmesser (Pulsuhr) trainieren.

Der Nachbrenneffekt von Sport
Sport ist das Einzige, womit Sie Ihren Grundumsatz und damit Ihre Kalorienzufuhr nach oben schrauben können. Dabei ist es wichtig, dass Sie über ein gehöriges Quantum an Muskelmasse verfügen. Denn je mehr Muskel sie besitzen, desto mehr Fett verbrennen Sie - selbst im Schlaf. Jedes Pfund Muskeln verbrennt etwa 17- bis 25-mal mehr Kalorien als die gleiche Menge Fett.

Während sie Sport treiben verbrauchen Sie natürlichen ohnehin mehr Kalorien, aber was noch besser ist: Der Stoffwechsel läuft noch bis zu zehn Stunden später auf höheren Touren - ein Nachbrenneffekt. Und zu guter Letzt wirkt Sport auch noch dämpfend und regulierend auf Ihren Appetit. Eine Wunder-Waffe, nicht wahr?

Das heizt den Fettofen an:

Licht: Vor allem Sonne hemmt das Hungergefühl.
Kaffee: Bringt den Stoffwechsel in Schwung, steigert dadurch den Umsatz.
Mineralwasser mit viel Magnesium: Das Mineral verbessert die Sauerstoffversorgung bei der Fettverbrennung.
Scharfes: Chili regt den Stoffwechsel an.
Fettarme Milch vor dem Schlafengehen: Die darin enthaltenen Aminosäuren erhöhen die Produktion von Wachstumshormonen, die fettverbrennend wirken.
Morgens nüchtern Sport: Wenn die Kohlenhydratspeicher noch leer sind und die Muskeln in Aktion, muss der Körper ans Depotfett.
Entspannung: Dann traut sich der Körper, seine Notreserven an Fett abzubauen.
Ausdauersport: Am besten ist Joggen (Puls bei ungefähr 130 Schlägen pro Minute).
Eiweiß-Snacks: Magere Proteine zwischendurch verbrauchen Fettkalorien.
Jod: Bringt die Schilddrüse auf Touren, das zapft die Fettdepots an. Fisch essen!

Fett-Zucker-Kombinationen: etwa Sahne-Milch-Shakes, Schweinebraten mit Knödeln, Torte und Schokolade
Crash-Diäten: Verursachen Heißhunger-Attacken und Jo-Jo-Effekt.
Regelmäßige Fernsehabende, Bewegungsarmut: Müssen wir das erklären?
Stress: Der Körper versucht, seine Reserven gegen die „Gefahr“ zu schützen.
Hochprozentiges: wenig Nährstoffe, viele Kalorien

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