Armer Darwin: Körperliche Fitness vererbbar?

Schon der Großvater war wahrscheinlich ein guter Springer

Darwin dürfte sich im Grabe umdrehen: Laut einer Studie kann gute Kondition auf die Nachkommen vererbt werden

Antrainierte körperliche Fitness wird vererbt, so eine Studie amerikanischer Wissenschaftler. Die selbst erworbene Sportlichkeit ist demnach nicht nur für den eigenen Körper von Vorteil, sondern auch für die Kinder und Kindeskinder.

Zumindest wollen das Forscher an der Universität San Diego bei Ratten nachgewiesen haben. Sie beobachteten zwei genetisch identische Rattenfamilien über mehrere Generationen. Eine Gruppe wurde zu Bewegung angetrieben, Vergleichsratten dagegen mussten faul sein.

Die Ratten waren auch ohne Training fit

Der Nachwuchs der Sportratten war nach Angaben der Physiologen einige Generationen später deutlich ausdauernder als die Sprösslinge der trägen Tiere – ganz ohne eigenes Fitness-Training. Grund: Herzen und Lungen des Sportler-Nachwuchses waren bereits von Geburt an größer und besser durchblutet, die Muskeln außerdem besser mit Sauerstoff versorgt.

Lunge, Herz und Kreislauf seien fähig, das schließen die Forscher aus der Untersuchung, sich über die Generationen besser an gesteigerte Anforderungen anzupassen.

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