Halsschmerzen

Fünf Tips gegen Schluckbeschwerden

Ursachen
Halsschmerzen sind meist Begleiterscheinungen von Erkältung oder Grippe. Doch auch Viren- und Bakterieninfektionen oder zu lautes Schreien, etwa auf dem Fußballplatz, können die Ursache sein.

Vorbeugung
• Die Luft befeuchten.
Trockene Luft reizt die Schleimhäute. Ein besonders großes Halsschmerzrisiko lauert deshalb auch im Schlafzimmer: Normalerweise befeuchtet die Nase die Atemluft, bevor sie in den Hals gelangt. Nachts atmen viele Männer jedoch mit offenem Mund. Und als Folge davon trocknet der Rachen aus.
• Zahnbürste wechseln.
Die Borsten sind hervorragende Nistplätze für Bakterien. Werden beim Putzen die Schleimhäute verletzt, können sich die Keime im Mund- und Rachenraum ausbreiten – und so zu Halsschmerzen führen.

Selbsthilfe
• Hauptsache gurgeln.
Gurgeln bekämpft die Entzündung – am besten mehrmals über den Tag verteilt. Das Geheimmittel: lauwarmes Salzwasser (ein Teelöffel auf 1/2 Liter), Kamillentee oder Zitronensaft (einige Spritzer auf ein Glas lauwarmes Wasser).
• Das Richtige trinken.
Das gereizte Gewebe im Hals darf nicht weiter austrocknen. Deshalb müssen Sie jetzt viel trinken. Aber nicht irgendwas. Besonders geeignet sind warme Tees (Salbei-, Kamille-, Zwiebel-, Holunder- oder Lindenblütentee). Vorsicht dagegen bei dickflüssigen, milchigen Getränken (die regen die Schleimproduktion an und können zu weiteren Entzündungen führen). Auch Orangensaft (brennt im Hals) und koffeinhaltige Getränke (führen zu Flüssigkeitsverlust) sind jetzt nicht die richtige Wahl.
• Kälte gegen den Schmerz.
Kalte Wickel (etwa ein feuchtes Tuch oder ein Quarkwickel) um den Hals legen, darüber einen wärmenden Schal – das lindert die Schmerzen.

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