Schlank-Story: Hanteln statt Speckmantel

Pfundskerl Stefan nahm 29 Kilo ab
Pfundskerl Stefan Strube (1,73 Meter) speckte von 100 Kilo auf 71 Kilo ab

Krafttraining, Laufen, Biken – lange Zeit waren das Fremdworte für unseren Leser. Bis er merkte, dass all dies ja richtig Spaß bringt

  1. Gefahr erkennen "Ich war immer etwas dicker, aber gestört hat’s mich lange nicht", sagt Stefan. Dementsprechend halbherzig verliefen gelegentliche Abnehmversuche. "Ein paar Kilos purzelten, dann verließ mich die Motivation." Doch nach dem x-ten Fehlversuch wurde der 1,73 Meter große Software-Entwickler allmählich unruhig – seine Trägheit nervte ihn. Als ihm sein Arzt noch sagte, er weise Anzeichen einer Fettleber auf, war ihm klar: Es muss sich etwas ändern.
  2. Angst vertreiben Obwohl ihm sein Arzt sagte, dass seine Gesundheit am seidenen Faden hängt, ließ sich Stefan nicht einschüchtern. Im Gegenteil: "Ich wandelte meine Angst in Motivation um und sagte mir, dass ich es selbst in der Hand habe, etwas zu ändern. Nur ich, und niemand sonst." Mit dieser Einstellung im Kopf ging er die Mission an. Er besuchte mit einem Kumpel ein Fitness-Studio, begann zu joggen – und siehe da: "Plötzlich machte Sport mir richtig Spaß...
  3. Ernährung überdenken Unser Leser aß nur noch Produkte mit niedrigem glykämischen Index. Dieser sagt aus, wie sich kohlenhydrathaltige Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Je niedriger der Wert, desto besser. Gut: Milch-, Käse- und Vollkornprodukte. Er verlor innerhalb eines Jahres 25 Kilo, hält bis heute in etwa sein Gewicht.
  4. Auto verkaufen Nach dem Motto: "Jeder Gang macht schlank", trennte sich der 32-Jährige von seinem Auto. Seitdem legt er alle Strecken zu Fuß oder mit seinem Fahrrad zurück.
  5. Sport variieren Obwohl ihm Joggen Spaß machte, suchte Stefan neue Herausforderungen in dieser Richtung: Er nahm an Hindernis- und Crossläufen teil. "Mein Ziel war und ist es, immer wieder neue Hindernisse zu überwinden, die Motivation hoch zu halten."
  6. Gruppen nutzen Immer nur ganz allein trainieren wollte Stefan nicht. Er meldete sich im Sommer 2010 erstmals zum Men’s-Health-Camp in Griechenland an. "Es war toll, mit anderen Sportbegeisterten zu trainieren und sich gegenseitig zu motivieren."
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