Hautpflege: Hausmittel gegen Sonnenbrand im Experten-Check

Sie waren mal wieder zu lange in der Sonne? Jetzt aber schnell, Rothaut! 6 Sonnenbrand-Hausmittel im Experten-Urteil

Aspirin
Die Allzweckwaffe wirkt nur, wenn sie rasch zum Einsatz kommt. „Spüren Sie nach dem Sonnen, dass sich die Haut spannt, nehmen Sie etwa ein Gramm ASS“, rät Dr. Klaus Fritz vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Das unterdrückt die Entzündung.

Bei Sonnenbrand verschafft Aloe-Vera-Gel kühlend Linderung

Aloe Vera

Das Gel dieses Liliengewächses besitzt eine kühlende Wirkung und fördert die Wundheilung. Schneiden Sie einfach ein Blatt der Pflanze an, geben Sie die heraustropfende Flüssigkeit direkt auf betroffene Hautareale.

Essigwasser
Kalte Umschläge damit sind nur zweite Wahl. „Diese Säuren können die Haut auch reizen und so den Schmerz vergrößern“, erklärt Dermatologe Fritz. Allerdings kann die antiseptische Wirkung den Heilungsprozess bei einem leichten Sonnenbrand beschleunigen.

Mehl
Puderkörnchen vergrößern die Hautoberfläche und erhöhen die Abdunstung – das bewirkt Kühlung. Sowohl Mehl als auch Puder nur bei unverletzter Haut verwenden, sonst droht eine Infektion. Auch zu fette Creme schadet mehr, als sie nützt. Haut-Experte Klaus Fritz: „Sie bilden eine Art Dunstglocke, dadurch kommt es zum Hitzestau.“

Tee
Teatime! Kalte Umschläge mit schwarzem oder grünem Tee haben einen Gerb-Effekt und wirken entzündungshemmend.

Unser Tipp: Lassen Sie die Teeblätter vorher lange genug ziehen – zehn Minuten sollten es schon sein.

Lavendelöl

Das ätherische Öl nimmt der Haut die Spannung und kühlt sie. Am angenehmsten ist es, wenn Sie es mit einem feuchten Tuch vorsichtig auf die gerötete Haut tupfen. Eine ähnliche Wirkung hat übrigens Pfefferminzöl.

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