Heißhunger-Attacke: Heißhunger auf Süßes bezwingen?

Frage: Wenn man Zucker meidet, sind Heißhunger-Attacken oftmals die Folge. Was kann man dagegen tun?
Eyke, per Mail
Ihr Heißhunger auf Süßes holz Sie immer wieder ein? Wehren Sie sich!
Machen Sie sich einen Plan, wie Sie Süßigkeiten schrittweise reduzieren – sonst holen Ihre Gelüste Sie immer wieder ein

Unsere Antwort:

Haben Sie sich sattgegessen oder schreit Ihr Hirn aus gutem Grund nach mehr? Heißhunger ist oft ein Indiz dafür, dass es zur Hauptmahlzeit nicht genug oder nicht das Richtige gegeben hat. Dann verlangt Ihr Körper schnell verfügbare Kalorien – in Form von Schokolade statt Obst. Die Lösung weiß ErnährungsmedizinerDr. Burkhard Jahn aus Wilhelmshaven: „Verschiedene Nährstoffgruppen sättigen Sie unterschiedlich gut. Viel Protein und Fett, wenig Kohlenhydrate – das hält am längsten vor.“ 

Wenn Sie dennoch von Ihren Gewohnheiten nicht so recht loskommen, machen Sie sich  einen Plan, wie Sie Süßigkeiten schrittweise reduzieren. Dann hat Ihr Körper etwas Zeit, sich an weniger Zucker zu gewöhnen, und reagiert nicht gleich mit Heißhunger. Ziel in der ersten Woche könnte sein, Naschereien um 20 Prozent zu reduzieren. Diese Reduktion dann Woche für Woche steigern, so dass Sie nach 3 Wochen weniger als die Hälfte an Süßigkeiten zu sich nehmen. Schauen Sie dabei zunächst mal auf die flüssigen Kalorien, also Säfte und Softdrinks. Eine gute Übergangslösung könnte zum Beispiel Apfelschorle sein, bis Sie zuletzt bei ungesüßtem Tee und Wasser landen. Als Nächstes tauschen Sie Ihren Schokoriegel im Nachmittagstief gegen einen Proteinriegel aus, und die Lust auf Eiscreme können Sie durch griechischen Jogurt mit frischen Früchten oder eine gefrorene Banane befriedigen. Auf diese Weise müssen Sie auf geliebte Rituale nicht verzichten und reduzieren dennoch Ihr Gewicht.

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