Sextod: Opfer der Lust

Sex mit unterschiedlichen Partnern
Ab ins Bett? In diese Falle würde er nicht tappen.

Nicht einmal im Bett sind wir das starke Geschlecht: Beim Sex sterben vor allem die Männer, fanden Forscher heraus.

Wir kennen die Szenen aus Filmen: Mitten im heißesten Bett-Gefecht stöhnt der Mann nicht mehr lustvoll, sondern gequält – und haucht seinen letzten Atemzug aus. Zwei von einer Million Männer sterben jährlich so in der Realität.

Für ihre Studie hatten die Ärzte um Dr. Markus Parzeller vom Zentrum der Rechtsmedizin (Frankfurt a. M.) 29 436 Obduktionsberichte aus 30 Jahren ausgewertet. Das Ergebnis: Unter den 60 Toten, die beim Geschlechtsakt gestorben waren, befanden sich nur vier Frauen. Diese haben demnach ein 15mal niedrigeres Todesrisiko beim Sex als wir.

Die meisten Männer erlagen im Alter von 50 bis 69 Jahren ihrer Lust, berichtete das Forschungs-Team bei einer Tagung in Münster. Zwischen 20 und 30 trete der Tod beim Geschlechtsverkehr nur selten ein, bei den 40 bis 49-jährigen komme er bereits häufiger vor. Ursache sei meist eine Herzkrankheit.

Die Mediziner wussten auch pikante Details aus dem Liebesleben der Verstorbenen zu berichten: Mehr als die Hälfte der Männer starb nicht beim Sex mit ihrer Frau - sondern bei außerehelichem Sex mit Prostituierten oder Geliebten, die durchschnittlich 20 Jahre jünger waren als sie selbst.

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