Rhythmus-Hilfe: Ursachen von Herzjagen

Ursachen von Herzjagen
Rhythmus-Hilfe: Wenn das Herz ständig austickt, sollten Sie ausschließen, dass eine lebensbedrohliche Kammer-Tachykardie dahintersteckt.

Drei Rhythmus-Hilfen um Herzjagen zu bekämpfen. Vorsicht: scnließen Sie aus, dasse sish um etwas lebensbedrohlich handelt

Ursachen von Herzjagen

Das Herz rast, man fühlt sich schwummerig, gelegentlich treten Atemnot, Übelkeit und Schweißausbrüche auf. Herzjagen kann durch einen konkreten Anlaß ausgelöst werden (Angst, Aufregung oder körperliche Anstrengung) aber auch aus heiterem Himmel entstehen, wenn die Herzvorhöfe außer Kontrolle geraten. In jedem Fall ist eine ärztliche Untersuchung nötig, um auszuschließen, daß eine lebensbedrohliche Kammer-Tachykardie dahintersteckt.

Herzjagen vorbeugen

• Weniger Kaffee, Cola & Co.
Koffein beschleunigt den Herzschlag, sorgt für Unruhe und Erregung. Magnesium und Kalium bremsen. Magnesium sorgt dafür, daß das Herz im Rhythmus bleibt und macht es widerstandsfähiger. Gute Quellen sind etwa Sojabohnen, Nüsse, Bohnen und Getreide. Auch Kalium setzt die Reizbarkeit der Muskelfasern im Herz herab (zum Beispiel in frischem Obst und Gemüse). Gegen einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel helfen eiweißreiche Nahrungsmittel, die vom Körper langsamer verdaut werden.
• Sport senkt den Ruhepuls.
Durch Übungen, die den Herzrhythmus beschleunigen, wird langfristig der Puls im Ruhezustand gesenkt. Bei Menschen, die sich kaum bewegen, liegt dieser bei etwa 80 Schlägen pro Minute, durch regelmäßiges Konditionstraining kann man ihn auf Werte unter 65 Schläge pro Minute bringen.

Selbsthilfe bei Herzjagen

• Den Nerv reizen.
Als Soforthilfe, den Nerv, der den Puls verlangsamt, reizen. Dies erreicht man zum Beispiel durch tiefes Atmen, Pressen wie beim Stuhlgang, Trinken von eiskaltem Wasser oder einer zarten Massage der rechten Halsschlagader (sollte man sich vorher von einem Arzt zeigen lassen).

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