Allergien: Zink stoppt den Heuschnupfen

Schlucken wär besser als Schniefen

Wen der Heuschnupfen plagt, der sollte seinem Körper eine Extra-Portion Zink gönnen. Das Spurenelement soll verhindert, dass das Immunsystem Amok läuft

Ihnen läuft die Nase, wenn Sie nur ans Rausgehen denken? Ziehen Sie sich keine Plastiktüte über den Kopf, um den Heuschnupfen zu überwinden. Unterstützen Sie Ihr Immunsystem lieber mit dem Spurenelement Zink.

Sven-David Müller von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen empfiehlt Allergikern, täglich 15 Milligramm Zink-Histidin einzunehmen. Studien hätten nämlich gezeigt, dass die Zink-Konzentration im Körper von Allergikern häufig zu niedrig sei. Und gerade Allergiker meiden meist auch Nährstoffe, die Zink enthalten, wie Milch, Eier und Fleisch. Deshalb liegt bei ihnen meist eine Unterversorgung mit dem Spurenelement vor.

Zink vermindert im Körper die Freisetzung von Histamin und kann die Empfindlichkeitsschwelle auf Allergenen erhöhen. Eine Zink-Zufuhr stärkt so das geschwächte Immunsystem. Außerdem hemmt das Spurenelement aktiv die Ausschüttung von Botenstoffen bei Kontakt mit Allergenen. So können auch die Allergiesymptome verringert werden.

Empfehlenswert sei die Einnahme von organischen Zink-Substanzen wie Zink-Histidin, weil die gut vom Körper aufgenommen würden, So Müller. Vermeiden Sie aber Kaffee, Tee und spezielle Gaben von Eisen oder Calcium. Die verhindern die Aufnahme des Heuschnupfen-Helfers.

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