Bahntraining: Hier geht's rund

Laufbahn
Langweilig? Lesen Sie unsere Tipps zum Bahntraining!

Training auf der Kunststoffbahn macht richtig Spaß – auf jeden Fall mit diesen drei Tipps

Der Bahnlauf ist ideal für Intervall- und Tempo-Lauftraining. Schade, dass diese oft einseitigen Einheiten schnell langweilig werden. Sportwissenschaftler David Deister (Deutscher Leichtathletik Verband) sagt, was die Routine durchbricht.

Lauf-Biathlon
„Stellen Sie drei Hütchen auf einer Bank auf und nehmen Sie diese mit einem Handball ins Visier.“ Immer, wenn Sie ein Ziel verfehlen, laufen Sie eine Strafrunde. Die Strecke sollte ungefähr zehn Prozent der Gesamtrunde betragen.

Poster-Staffel
Zwei Teams (je zwei Läufer) treten an. „In einer Entfernung von 200 Metern liegen zwei in zwölf Teile zerschnittene Poster – Claudia Schiffer oder Shakira, ganz nach Geschmack. Die beiden ersten laufen los und holen ein Teil, dann ist der zweite Teamläufer dran.“ So rennt jeder sechs Durchgänge mit 400 Metern. Sieger ist natürlich, wer die Teile zuerst sinnvoll zusammengelegt hat. Wichtig: Die Laufphasen und -pausen sollten in etwa gleich lang sein.

Formationslauf
Sie starten zu viert und trennen sich nach 150 Metern. Zwei laufen weiter, die anderen querfeldein. 150 Meter weiter dreht sich der Spieß: Jetzt laufen die Abkürzer normal auf der Bahn weiter und die anderen beiden quer. Am Treffpunkt wird immer eine Aktionsphase eingelegt. Hopserlauf, rückwärts laufen, ein Bein hochziehen oder Ähnliches. „Formationslauf schult Ihre Koordination, die Kondition und Ihre Rhythmusfähigkeit.“

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