Wespen-Saison: Hilfe gegen Insektenstiche

Wespenallergie–was nun?
Machen Sie lieber den ersten Stich

Jetzt ist Insekten-Saison. Wir verraten lindernde Hausmittel, wenn Wespen und Co. einen Stich gemacht haben

Wespen und Hornissen
Der Stachel bleibt in der Regel nicht stecken. Gift am besten sofort aussaugen oder mit Zucker rausziehen, dann die Verletzung kühlen. Der Extra-Tipp: Huflattich- oder Spitzwegerichblätter zerreiben und damit die Stichwunde behandeln.
Schutz: Meiden Sie wegen der Essensreste auch Futterplätze von Hunden und Katzen.

Bienen und Hummeln
Schnell den Stachel entfernen! „Mit dem Fingernagel oder einem Messerrücken herauskratzen. Bei einer zu breiten Pinzette könnte sich der Giftsack ganz entleeren“, warnt Dr. Johannes Wantzen, Gift-Experte aus Klein-Winternheim. Wunde anschließend kühlen, Zwiebelscheibe auflegen oder Zucker mit eigenem Speichel auflösen und auf dem Stich verteilen. Der Zucker zieht Flüssigkeit und somit das Gift heraus.
Schutz: Parfümierte Sonnencremes, Rasierwasser und Seifen meiden. Süße Getränke immer nur mit dünnem Strohhalm trinken.

Mücken und Bremsen
In der Wunde bleiben Körpersäfte und Keime zurück. Lindernd und abschwellend wirken Zwiebel-, Tomaten- und Kartoffelscheiben oder eine Mixtur aus Alkohol und Lavendelöl. Auf die Schnelle bringen auch Zahnpasta oder Essig Erleichterung.
Schutz: Das Gesicht sowie die Hände und Füße mit Zedern- oder Nelkenöl einreiben.

Zecken
Diese Blutsauger bohren sich in die Haut und erbrechen dort krankmachende Borreliose-Bakterien sowie Viren. Drücken oder Öl machen es nur schlimmer. Besser: mit der Zeckenpinzette den Hinterleib entfernen.
Schutz: Geschlossene Schuhe und helle Kleidung tragen. Zecken beißen nicht sofort, können so entdeckt und entfernt werden.

Sponsored SectionAnzeige