Backstage: Hinter den Kulissen von Men's Health

Wenn jetzt der Lampenschirm abbricht, wird's düster für Fotograf Gary Engel
1 / 29 | Wenn jetzt der Lampenschirm abbricht, wird's düster für Fotograf Gary Engel

Wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen von Men's Health aus? Ganz einfach: genauso interessant wie davor

Hintergründe

Wer steht bei den Fitness-Geschichten vor der Kamera?

Nicht in jedem Fall sind Fotomodels erste Wahl für unsere Fitness-Produktionen. Wann immer möglich, engagieren wir Sport-Profis, die mit ihren Leistungen und ihren durchtrainierten Körpern für die Qualität der beschriebenen Übungen einstehen und uns ihre Trainingsgeheimnisse aus erster Hand verraten.

Ball im Gesicht – Motiv im Fokus
2 / 29 | Ball im Gesicht – Motiv im Fokus

So schwitzten für uns schon die Fußballer Zinedine Zidane und Bastian Schweinsteiger, der Schwimmstar Thomas Rupprath, die Lauf-Asse Jan Fitschen und Tobias Unger, der geniale Basketballer Dirk Nowitzki sowie die Crew des America’s-Cup-Gewinners "Alinghi". Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Während das Modell noch einmal die Einstellung durchgeht, zeigt Engel schon die fertige Arbeit
3 / 29 | Während das Modell noch einmal die Einstellung durchgeht, zeigt Engel schon die fertige Arbeit

In dieser Ausgabe zeigt der Deutsche Hallenmeister im Stabhochsprung, Björn Otto, wie er seinen Körper im Hinblick auf Kraft, Koordination und Stabilität auf die extrem komplexen Anforderungen in seiner Disziplin vorbereitet.

4 / 29 | Einen Stab zum Festhalten bräuchte Modellathlet Otto sicherlich nicht – fürs Foto macht er es trotzdem
5 / 29 | Alles professionell arrangiert – nur das Modell ist noch etwas unscharf
6 / 29 | Zwei Stühle, eine Meinung – das Ergebnis scheint zufriedenstellend
7 / 29 | Auf Bahn vier kommt Björn Otto nicht richtig aus den Startlöchern – Ball und Fotograf versperren den Weg
8 / 29 | Knipsen, schwingen, staunen – Björn Otto macht diese Übung offensichtlich nicht zum ersten Mal
9 / 29 | Immer auf Sendung – unser Medienzentrum am Rand der Strecke
10 / 29 | Zu schnell für Gary's Linse – Björn Otto dreht auf
11 / 29 | Zweimal täglich schwingt sich der Deutsche Hallenmeister ans Reck – für Fotograf Gary Engel legt er noch mal eine Sonderschicht ein
12 / 29 | Zum Abschluss ein Erinnerungsfoto von EM-Bronzegewinner Otto
13 / 29 | Licht- und Schattenseiten des Außen-Shootings

Men's Health-Tatorte

Wie findet Men’s Health eigentlich immer diese Foto-Locations?

Als wir die Fotostrecke für unser Wald-Workout planten, wurde uns schnell deutlich: Wir brauchen Bäume. Viele, viele Bäume. Sprich: Wald. Doch welchen?

14 / 29 | Waldläufer: Sauerstoff rein, Schweiß raus. Halemeyer nimmt's auf

Der eine war zu dunkel zum Fotografieren, der andere dagegen zu hell. Einer hatte nur hohe Bäume, der nächste zu viel Gestrüpp, da wären wir mit unserem Foto-Equipment nicht mehr durchgekommen. Kurzum: Vor der Produktion haben wir Fotograf Dietrich Halemeyer ein Wochenende lang in Parks und Wälder gejagt.

15 / 29 | Nein nicht ET's Festnetztelefon, sondern eine Schirmlampe

Das Wald-Shooting

Irgendwann rief er uns aus dem Wohldorfer Wald im Norden Hamburgs an: „Grüner wird’s nicht!“ Alles klar, Location gefunden. Vor Ort musste improvisiert werden, Mutter Natur ist schließlich kein Fotostudio. So suchten wir etwa fotogene Stämme und Äste für die Übungen. Hair- und Make-up-Stylistin Nuray Demir, mit Model Christian Eberwein musste ohne Schminktisch auskommen. Die Ergebnisse gibt’s übrigens ab Seite 50 in der August-2007-Ausgabe von Men's Health.

16 / 29 | Fotograf Dietrich Halemeyer beim Waldspaziergang
17 / 29 | Im Wohldorfer Urwald aus der Eiszeit ist man der Natur ganz nahe
18 / 29 | Die richtige Vorbereitung ist das halbe Bild - Muskeln lockern für die ersten Einstellungen
19 / 29 | Zeckengefahr und knöcheltiefem Laub zum Trotz - Warm machen muss sein
20 / 29 | Natur meets High-Tech: Das Laptop zur Voransicht der Bilder
21 / 29 | Eine Weltpremiere: Halemeyer bannt das erste Baumdrücken aufs Fotopapier
22 / 29 | Rambo hätte es (im ersten Teil) nicht besser machen können
23 / 29 | Nachbesprechung der letzten Einstellung - die Körperhaltung wird korrigiert
24 / 29 | Helle Büroräume in natürlicher Umgebung gesucht? - Bitte!
25 / 29 | Ganze Arbeit: Das ist es, was die Redaktion stets im Sinn hatte: Eine möglichst große und ekelerregende Schimmelwucherung. Nun gilt es, die Schimmelkultur in Szene zu setzen
Eine Fotoproduktion zum aktuellen Lebensmittel-Artikel. Thema: Schimmel. Nach anderthalb Wochen stank die Redaktion zum Himmel

Mal ehrlich: Wir arbeiten unter Einsatz unseres Lebens. Bestes Beispiel: die Fotoproduktion für die Lebensmittel-Story (Juli-2007-Heftausgabe, ab Seite 157), für die wir einen Schimmelberg benötigten. Also züchtete Grafiker Thomas Schrimpf extra Schimmelpilzkulturen.

26 / 29 | Men's Health-Grafiker Thomas Schrimpf (vulgo Schimmel-Schrimpf) arrangiert das üble Ensemble fürs Shooting. Damit nicht demnächst Steinpilze und dessen Verwandte aus seiner Lunge sprießen, bedeckt ein professioneller Atemschutz Mund und Nase.

„Ich habe einfach eine Packung Frischkäse gekauft, sie in eine Styroporbox gelegt und dann auf unsere sonnige Fensterbank gestellt“, sagt er. Nach anderthalb Wochen stank das so, dass selbst unsere Putzfrau Frau Orsulinska einen großen Bogen darum machte.

27 / 29 | Men's Health-Hausfotograf Walter Fey macht seine Waffe scharf. Profi wie er ist, nimmt er von der Ausgeburt der funguidalen Hölle nicht die geringste Notiz. Ob das auch bei einem Miss-Wahl-Shooting der Fall wäre?

Für Schimmel-Schrimpf war dies das Startzeichen: Er bewaffnete sich mit einer Atemschutzmaske und ging zu unserem Fotografen Walter Fey.

28 / 29 | Schrimpf muss noch einmal rearrangieren – der Schimmel war verrutscht. "Das nächste Mal will ich irgendwas mit Senfgas machen, ich glaub', da fühl ich mich irgendwie sicherer".

Nach der einstündigen Session blieb lediglich noch die Frage der Entsorgung: zur Sondermülldeponie oder Schaffung eines Endlagers?

29 / 29 | Walter Fey drückt ab. Wer weiß, wie beweglich solch eine Schimmelkultur ist.

Schrimpf kam schließlich auf eine bessere Lösung: „Wir haben das Ganze einfach bei Walter stehen lassen ...“

 
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