Folgen für die Prostata: Hormonelle Nebenwirkungen von Testosteron-Substituierung

Testosteronspiegel keine Frage des Alters
Testosteron-Substituierung kein Auslöser für Prostatakrebs

Gibt es Nebenwirkungen bei einer Testosteron-Substituierung? Wir sagen Ihnen, was wirklich dran ist.

Wächst die Prostata, wenn ich Testosteron-Präparate nehme?
Abgesehen vom Hormonwert sollte der Arzt bei einer Testosteron-Zufuhr alle drei Monate auch den PSA-Spiegel des Patienten kontrollieren – das empfiehlt Professor Thomas Ebert von der Euromed-Klinik in Fürth. PSA, das prostata-spezifische Antigen, ist der wichtigste Tumormarker für Prostatakrebs. Steigt dieser Wert stark an, liegt möglicherweise eine Krebserkrankung vor. In dem Fall muss die Testosteron-Substitution sofort abgebrochen werden, weil Testosteron das Tumorwachstum beschleunigt. Testosteron ist jedoch kein Auslöser für Prostatakrebs. "Die gefährlichsten Karzinome entstehen gerade bei einem Testosteron-Mangel", sagt Professor Ulrich Wetterauer, ärztlicher Direktor der Abteilung Urologie am Uniklinikum Freiburg.

Auch das oft befürchtete gutartige Prostatawachstum (benigne Prostatahyperplasie, BPH) ist bei einer Testosteron-Zufuhr nicht unbedingt zu erwarten – im Gegenteil: "BPH ist meiner Meinung nach eine Testosteronmangel-Krankheit", sagt Männerarzt Professor Rolf-Dieter Hesch aus Konstanz.

Es gibt bisher keine wissenschaftliche Untersuchung zu dieser Frage. "Solange der Testosteron-Spiegel im Referenzbereich bleibt, besteht kein Anlass zur Sorge", sagt Hesch. Um sicherzugehen, können Sie zusätzlich ein Präparat mit Sägepalmextrakt (zum Beispiel Talso Uno) nehmen. Es bremst die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). DHT ist hauptverantwortlich für Haarausfall – und spielt auch bei BPH eine entscheidende Rolle. Einer Studie zufolge senkt das Haarwuchsmittel Finasterid das BPH-Risiko. Es wirkt so ähnlich wie Sägepalmextrakt.

Sämtliche Testosteron-Präparate sind rezeptpflichtig und in normalen sowie in Online-Apotheken erhältlich. Die Kasse zahlt nur bei nachgewiesenem Hypogonadismus, also bei einer Unterfunktion der Keimdrüsen (Hoden). Wer Testosteron substituiert, der sollte alle drei Monate kontrollieren lassen, wie hoch der Hormonspiegel im Blut steigt.

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