Styling-Tipp: Wie kurz darf eine Anzughose sein?

Frage: Auf welcher Höhe sollte bei klassischen Anzughosen eigentlich der Beinabschluss sein, damit es nicht nach "Hochwasser" aussieht? Und dürfen die Socken beim Stehen oder beim Gehen auf gar keinen Fall zu sehen sein?
Rainer Bentz, Ludwigshafen
Wie lang sollte die Anzughose sein?
Die Socken kann man nicht sehen, wenn die Hosenläge stimmt

Unsere Antwort:

Die Socke sollte eigentlich nicht zu sehen sein, denn beim Männerbein ist "Hochwasser" mit Sicherheit falsch. "Im Stehen sollte die Hose vorne mit einer leichten "Nase" (also mit einem leichten Knick) auf dem Schuh des Trägers aufliegen", erklärt der Hamburger Herrenausstatter Jean Braun. Unterschiede gibt’s bei Anzughosen mit und ohne Umschlag. Hosen ohne Umschlag sind häufig unten abgeschrägt, damit sie vorn nicht zu stark aufstehen, hinten aber den Schuh bis zum Absatz bedecken. Bei Beinkleidern mit Umschlag funktioniert das nicht. Sie liegen deshalb etwas höher auf dem Schuh. Wer möchte, kann knöchelhohe Schuhe dazu tragen, dann gibt es auf keinen Fall Probleme mit den Socken. Wenn bei einer Jeans mal die Socken hervorschauen, ist das zwar nicht so schlimm wie bei der Anzughose. In jedem Fall allerdings gilt: unter keinen Umständen weiße Socken!

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