Materialkunde: Hosenstoffe

Hosen-Know-How: Der Stoff aus dem die Hosen sind
Der Stoff, aus dem die Hosen sind

Genauso, wie es Hosenschnitte in etlichen Variationen gibt, verhält es sich mit Hosenstoffen. Hier die gängisten Materialien

Denim
ist blau und schrumpft bei Hitze, wir kennen das von Jeans. Deshalb ging es früher nach dem Kauf erst mal ab in die heiße Badewanne, heute werden viele Hosen vorgewaschen verkauft. Puristen schrumpfen ihr Exemplar aber lieber selbst.

Twill
ist ein Baumwollgewebe mit ausgeprägter Diagonalstruktur, wir können auch Chino-Stoff dazu sagen. Es gibt ihn von leicht bis schwer in allen Farben, typisch sind Khaki, Weiß, Oliv und Dunkelblau

Cord
steht für den englichen Country-Look. Der Baumwollstoff mit den Rippen passt aber nicht nur zum Tweed. Als feiner Babycord wird er zur leichten Sommerhose, im Five-Pocket-Schnitt macht er dem Denim Konkurrenz

Moleskin
heßt der Stoff, weil er wie ein Maulwurfsfell ausschaut (das Tierchin heißt auf englich "mole"). Sie haben noch nie einen MAulwurf gesehen? Okay, dann sieht Moleskin eben aus wie Cord ohne Rippen (das ist er technisch gesehen gewissermaßen auch). Moleskin ist ideal für warme Herbst- und Winterhosen, typische Farben sind Weinrot, Weizengelb oder Rostrot

Leinen
gehört seit Urzeiten zur Garderobe der Menschheit. Der Stoff aus der Flachsfaser ist bekannt für seine "edlen" Knitterqualitäten. Wer damit Probleme hat, sollte die Finger vom Leinen lassen. Oder sie wählen die Hose aus einer schweren Ware, die legt sich nicht gleich in tausend Falten

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