Hühneraugen

Drei Tipps gegen ein drückendes Problem

Ursachen
Hühneraugen entstehen dort, wo der Schuh drückt und wenn die Zehen so sehr eingeengt werden, daß sie gegeneinander oder gegen das Leder reiben.

Vorbeugung
• Schuhe müssen passen.
Zwischen den längsten Zehen (nicht unbedingt der große Zeh) und dem Schuh ist Freiraum genauso wichtig wie am Fußballen und am Vorderfuß, damit die Zehen nicht zusammengedrückt werden. Die Schuhe gleich eine Nummer größer zu kaufen, ist allerdings auch nicht richtig: Wenn der Fuß hin- und herrutscht, wird die Haut ebenfalls gereizt, Schwielen und Hühneraugen entstehen.

Selbsthilfe
• Pflaster drauf.
Spezielle Hühneraugenpflaster enthalten meist Salicylsäure, die die Hornhaut des Hühnerauges ablöst. Da sie eventuell auch gesunde Haut reizen können, sollte man sie nur kurzfristig einsetzen (siehe Beipackzettel). Trägt man statt dessen eine flüssige Salicyllösung auf, sollte man die umliegende, gesunde Haut durch ein ringförmig ausgeschnittenes Stück Baumwolle schützen.
• Vorsicht bei Badezimmer-Operationen.
Widerstehen Sie der Versuchung, ein Hühnerauge mit Rasierklingen, Scheren oder anderen scharfen Instrumenten zu entfernen: Sie könnten sich infizieren. Wenn Pflaster oder Lösung nicht geholfen haben, das Hühnerauge zunächst in warmem Wasser aufweichen, dann die Hornhaut vorsichtig mit Bimsstein oder einem speziellen Hornhauthobler abrubbeln. Das funktioniert am besten bei „frischen“ Hühneraugen. An stark schmerzende oder entzündete Hühneraugen sollte man nur einen Arzt heranlassen!

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