Geschädigtes Sperma: Mit dem Alter sinkt die Fruchtbarkeit

Besser erst Kind, dann Karriere
Jüngere Männer haben weniger Probleme, Kinder zu bekommen

Erst Karriere, dann ein Kind? Biologisch gesehen besser nicht: Mit steigendem Alter baut auch die Spermaqualität ab

Auch bei Männern tickt die biologische Uhr. Denn: Je älter ein Mann ist, desto schlechter ist die Qualität seiner Spermien, lautet das Ergebnis einer kanadischen Studie. Es sind also nicht nur die Frauen schuld, wenn der im Anschluss an die Karriere geplante Nachwuchs ausbleibt.

Die Wissenschaftler untersuchten dazu Spermien von mehr als 2000 Männern auf mögliche DNA-Schäden. Ergebnis: Männer, die bereits älter als 50 waren, hatten eine deutlich höhere Anzahl von fehlerhaften Samenzellen als die jüngeren Spender – im Gegensatz zu den unter 30-Jährigen sogar doppelt so viele.

Kaputte Spermien nicht reparabel

Die miese Spermienqualität macht das Kinderkriegen im Alter zum Problem: Unfruchtbare Spermien können nicht repariert werden. Daher müssen Methoden entwickelt werden, so die Forscher vom Mount Sinai Hospital in Toronto, um zumindest für die künstliche Befruchtung fruchtbare von nutzlosen Spermien zu trennen.

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