Lift-Gefahren: Im Aufzug stecken bleiben

Wenn Sie stecken bleiben, bewahren Sie die Ruhe
Steckengeblieben? Betätigen Sie den Notruf im Fahrstuhl statt hysterisch zu werden

Aufzugfahren bereitet Ihnen Stress? Entspannen Sie sich. Mit diesen Tipps überstehen Sie mögliche Lift-Pannen souverän

Es funkt: In engen Räumen ist die Kontaktbereitschaft gering. "Menschen fühlen sich in ihrem Distanzbedürfnis gestört", sagt Agnes Anna Jarosch, Chefredakteurin von "Der große Knigge". Sind Sie mit Ihrer Traumfrau allein, fragen Sie nach ihrer Etage und drücken Sie für sie. Steigt sie drauf ein? Gut! Bleibt der Fahrstuhl stecken, steigen die Chancen: In Stress- und Chaos-Situationen kommen sich Menschen leichter näher.

Es ist proppenvoll: Nichts ist peinlicher als Bähungen im voll besetzten Fahrstuhl. Was Sie sonst noch vermeiden sollten: "Starren Sie niemanden an, denn Augenkontakt suggeriert zu viel Intimität", erklärt die Expertin. Senken Sie den Blick, werden Sie zur Nichtperson. Leise Konversation ist allerdings erlaubt. Reden Sie besser nicht über Ihren letzten Arztbesuch, also nicht über intime Details. Gestattet sind auflockernde Themen.

Es geht nicht weiter: "Versuchen Sie nicht auszusteigen", sagt Rainer Janz, Firmensprecher der Aufzugsfirma Otis aus Berlin. Sie sind nicht Bruce Willis, und im Aufzugsschacht herumzuklettern ist lebensgefährlich. Auch hüpfen bringt nicht. Betätigen Sie lieber den Notruf. Ist der Fachmann einmal da, hat er Sie normalerweise in zehn Minuten befreit. Wenn Sie Glück haben, können Sie die Zeit dazu nutzen, Ihre Traumfrau kennen zu lernen.

Es brennt: In dem Fall halten einige Aufzüge automatisch im nächsten Stockwerk. "Wenn Sie Rauch bemerken, verlassen Sie das Gebäude über das Treppenhaus", sagt Horst Struckhos von der Feuerwehr Hamburg. Um eine Rauchvergiftung zu vermeiden, halten Sie sich etwas Feuchtes vor Mund und Nase. "Das kann beispielsweise auch Ihr Pullover sein, den Sie zuvor mit Mineralwasser oder einem Softdrink beträufelt haben."

Es geht abwärts: Keine Sorge! Jeder Aufzug hat Absturzsicherungen. Wenn der Lift schneller fährt, als er soll, dann sorgt ein Sicherheitssystem dafür, dass sich der Aufzug in den Führungsschienen verkeilt und anhält. "Ein Aufzug ist außerdem nie nur an einem Seil aufgehängt", sagt Experte Janz. Ein Tipp für den unwahrscheinlichen Extremfall, dass der Lift nicht stoppt: flach auf den Boden legen, damit die Aufprallwucht verteilt wird.

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