Druck auf das Hirn: Für Geistesblitze ab ins Bett

Im Liegen schneller wieder fit
Lag Einstein richtig? Dehnt sich der Raum? Bin ich?

Für knifflige Probleme machen Sie es sich am besten bequem. Dann bekommt das Hirn erst den notwendigen Druck

Wer auf Geistesblitze hofft, sollte sich erstmal ins Bett legen. Denn im Liegen, so haben australische Forscher festgestellt, lässt sich viel besser sinnieren als im Stehen. In der Horizontalen konnten Versuchsdenker Buchstabenrätsel wie "NENSO" oder "GIRTE" (Auflösung unten) wesentlich schneller lösen. Grund könnte eine Blutduckveränderung im Gehirn sein, vermuten die Psychologen im Fachblatt "Cognitive Brain Research". Nach ihrer Ansicht registrieren Druckrezeptoren diese Änderungen beim Hinlegen und stimulieren eine Hirnregion, welche die Erkenntnisfähigkeit steuert.

Anagramme aus 5 Buchstaben

Für ihre Studie an der Australian National University in Canberra hatten die Forscher 20 Freiwillige rekrutiert und diese jeweils 32 Buchstabenrätsel, so genannte Anagramme, lösen lassen, die aus je fünf Buchstaben bestanden.

Auflösung der Anagramme:
"NENSO = Sonne
"GIRTE" = Tiger

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