Insider-Report: Die Regenfestung

Wolkenbruch
Ein Wolkenbruch ist der beste Test für Wetterbekleidung

Garantiert haben Gore-Tex-Klamotten Sie schon mal vor einem Regenguss geschützt. Aber was macht sie eigentlich so wetterfest? Ein Blick ins Labor

Kennen Sie Rob McKenna, den Regengott? Eigentlich ist er ein Fernfahrer in „Per Anhalter durch die Galaxis“-Trilogie. Wo immer er hinfährt, regnet es. Er kann 231 verschiedene Regentypen unterscheiden, und er hasst sie alle.

Sind wir nicht alle ein bisschen McKenna? Ins Bürofenster brennt die Sonne, auf dem Rückweg stehen die Straßen unter Wasser? Und die Besserwisser von hinten rufen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur ungeeignete Bekleidung!“

Der Schotte Charles Macintosh
Der erste echte Regenmantel ist nicht mal 200 Jahre alt. Der Schotte Charles Macintosh beglückte 1823 seine Landsleute mit einem nach ihm benannten wasser- und luftdichten Mantel aus Gummi. Die Ärzte warnten vor der Luftundurchlässigkeit des Materials, aber die Briten ließen sich nicht beirren, sie liebten ihren „Mac“.

Vielleicht würden sie ihn bis heute lieben. Wenn nicht die Sache mit den Pfannen dazwischengekommen wäre. Genauer gesagt: ihre Teflonbeschichtung. Denn in abgewandelter Form lässt Teflon uns heute im Regen aufatmen. Der US-Amerikaner Bob Gore kam 1969 auf die folgenreiche Idee, aus Teflon eine Membran herzustellen, die Bekleidungsstoffe wasserdicht und gleichzeitig luftdurchlässig werden lässt – Gore-Tex war geboren.

Klicken Sie sich durch die Tabelle rechts! Und erfahren Sie alles über Gore-Tex.

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