Pillen gegen Versagen: Impotenz als Warnsignal

Oft helfen Pillen bei Potenzproblemen
Sie können oft hilfreich sein: Potenzpillen

Pillen für den Penis und damit verbundene Enttabuisierung von Potenzproblemen könnte Männer indirekt vor Infarkten schützen

Männer, die zwischen 1979 und 1995 einen Herzinfarkt erlitten, waren 3,5 mal häufiger von Impotenz betroffen als Männer ohne Herzprobleme., ergab eine epidemiologische Studie mit 2000 Teilnehmern an der Mayo Clinic in Rochester, USA.

Ärzte wissen: Die Risikofaktoren für Impotenz und Herzleiden sind identisch – Bluthochdruck, Cholesterin, Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen.

Seit der Einführung von Viagra vor fünf Jahren hat sich die Zahl der Männer, die wegen Potenzproblemen zum Arzt gehen, weltweit vervielfacht. Damit steigen die Chancen, dass bei diesen Männern ein drohender Herzinfarkt rechtzeitig erkannt und sogar vermieden werden kann.

Impotenz ist ein "frühes Warnzeichen", sagt Studienleiter Steven Jacobsen, "ein Marker", der ein rechtzeitiges Gegensteuern ermögliche. Man könne die betroffenen Männer schon früher dazu auffordern, ihre Lebensgewohnheiten umzustellen: Das Rauchen aufgeben, sich gesünder ernähren, mehr Sport zu teiben und falls nötig, Medikamente zu nehmen, die den Blutdruck und/oder die Cholesterinwerte senken.

Übrigens: Viagra, das die Durchblutung der Penisarterien fördert, wurde ursprünglich als Herzmedikament getestet.

Sponsored SectionAnzeige