Frauen-Kenner: In 10 Min. zum Dipl.-Fem.

Sex – die beste Medizin
Werden Sie zum Frauen-Kenner

Men’s Health hat einen neuen Studiengang gegründet: die Femologie, das komplette Wissen über die Frau. Alles, was Sie für das Diplom brauchen, steht hier. Geheimnisse über Eva, die noch nicht einmal sie selbst kennt.

Sie riecht einfach besser
Nein, nicht nur, dass sie zurückhaltender duftet, ihre Nase kann auch Gerüche aller Art genauer erschnuppern und die Aromen besser unterscheiden. Laut einer Untersuchung der University of Pennsylvania führen Geruchsreize bei Frauen zu einer bis zu achtmal stärkeren Reaktion im Gehirn. Lassen Sie in Zukunft also Ihre Süße herausfinden, ob die Milch noch gut ist. Und benutzen Sie immer ein Deo.

Sie kriegt größere Brüste, wenn sie erregt ist
Sie mögen Frauen mit einer großer Oberweite? Kein Problem, dann sollten Sie beim nächsten Mal ihren Busen intensiver als sonst küssen und streicheln. Denn bei Erregung strömt Blut in die weiblichen Brüste und erweitert deren Arterien um bis zu 25 Prozent Das lässt die Brüste wachsen – alles direkt vor Ihren Augen …

Sie verträgt große Hitze nicht so gut wie Sie
Wenn sich Frauen in die Sonne stellen, werden sie zwar nicht schlecht (höchstens schneller sauer), aber sie vertragen Hitze nicht so gut wie Männer. Das brachte eine Studie der Universität Michigan zu Tage. Grund: Frauen schwitzen weniger, können ihren Körper also weniger kühlen und erreichen deswegen eine höhere Körpertemperatur. Allerdings passen sich Frauen mit der Zeit dem Hitzestress genauso an wie Kerle.

Sie muss vergleichsweise viel länger Diät halten
Frauen nehmen schwerer ab, weil sie einen höheren Körperfettanteil haben. Männer besitzen anteilig mehr Muskelmasse, verbrennen im Durchschnitt 600 Kalorien mehr (die Muskelmasse bestimmt die Höhe unseres Grundumsatzes an Kalorien zu mehr als 80 Prozent). Abnehmen dauert bei Frauen nicht nur länger, sie brauchen im Vergleich auch weniger Kalorien.

Sie bekommt beim Sex ebenfalls eine Erektion
Es kommt halt doch auf Größe an. Die australische Forscherin Helen O’Connor fand heraus, dass auch Frauen Schwellkörper besitzen, die sich bei Erregung in ihrer Größe verdoppeln. Zwei dieser Schwellkörper sind stattliche neun Zentimeter lang und erstrecken sich von der Klitoris immer an der Vaginawand entlang in den Körper hinein.

Sie ist schneller betrunken
Auch das hängt mit dem höheren Körperfettanteil zusammen. Frauen nehmen mehr Alkohol auf, wenn sie gleich viel Bier trinken wie Männer (den Größenunterschied zwischen den Geschlechtern selbstverständlich mitgerechnet). Also, behalten Sie Ihr Bier in Zukunft für sich.

Sie hört viel besser als Sie
Nicht genug damit, dass sie alles ganz genau hören will, sie hört’s auch noch akzentuierter. Frauen registrieren mehr Töne in der Höhe und der Tiefe, weil ihr Gehör einen größeren Umfang hat. Das ergab eine Untersuchung an der University of North Carolina. Die Anthropologin Helen Fisher vermutet außerdem, dass das weibliche Gehör so gut ausgebildet ist, damit Frauen ihre schreienden Babys nachts besser hören können (an alle Papis: Es ist also nicht Ihr Fehler, dass sie nachts immer schneller reagiert und aufspringt, sie hört eben besser).

Sie infiziert sich leichter
Bei ungeschütztem Sex mit einem infizierten Partner stecken sich Frauen mehr als doppelt so oft an, bei HIV sogar zehnmal so häufig wie Männer im umgekehrten Fall. Noch schlimmer ist: Weil viele Infektionen keine Symptome zeigen und aus diesem Grund auch nicht behandelt werden, haben Frauen ein deutlich höheres Risiko, folgenreiche Komplikationen zu erleiden. Ihnen drohen Probleme während der Schwangerschaft, Unfruchtbarkeit und sogar Krebs am Gebärmutterhals.

Sie hat eine Rippe mehr
Ein klarer Fall von biblischer Fehlinformation. Frauen haben nämlich gar keine Extra-Rippe. Aber fünf von 100 Menschen besitzen 13 statt der üblichen zwölf Rippenpaare. Einfach so.

Sie stöhnt mehr
Leider nicht beim Sex, sondern wenn ihr etwas weh tut. Denn auch wenn Frauen beim Thema Schmerz immer die Geburt anführen, in der Forschungsliteratur mehren sich die Hinweise, dass insgesamt wohl doch eher die Mädels die Memmen sind. Frauen zeigen bei Versuchen eine niedrigere Schmerzgrenze und -toleranz, bewerten denselben Schmerzstimulus höher als Männer und schwächeln bei Tätigkeiten, die wehtun. Halten Sie darum für Ihre Liebste immer eine Aspirin bereit.

Sie ist oft schlecht drauf
Depressionen betreffen zwei- bis dreimal häufiger Frauen als Männer. Grund sind die vielen hormonellen Schwankungen, die Frauen durchmachen. Depressionen tauchen vor allem auf, wenn sie unter Stress steht.

Sie sieht nachts mehr
Im Auge gibt es zwei Arten von Zellen: die Zäpfchen und die Stäbchen. Frauen haben mehr Stäbchen in ihrer Netzhaut, Männer mehr Zäpfchen. Die Stäbchen sind besonders lichtempfindlich, können die kleinste Bewegung im Blickfeld leichter entdecken. Aus diesem Grund haben die Frauen auch eine bessere periphere Wahrnehmung und erfassen Bilder als Ganzes besser. Männer dagegen sehen schärfer, weil die Zäpfchen für Fokus, Klarheit und Farbe zuständig sind. Vielleicht präferieren Kerle ja deshalb scharfe Bilder.

Sie ist Linksträgerin
Jetzt ist’s raus: Die linke äußere Schamlippe (lat. Labia Majora) ist größer als die rechte.

Sie weint nach dem Sex
Frauen schütten größere Mengen des Glückshormons Serotonin aus. Nach dem Sex, beim Lachen oder einfach nur, wenn die Sonne scheint. Und warum weint sie dann schneller? Es wird vermutet, dass dafür ein Stresshormon entscheidend ist, dessen Level in der weiblichen Tränenflüssigkeit höher ist. Schließlich weinen Frauen viermal öfter als Männer, ob vor Glück oder Unglück. Kopf hoch, Superlover, sie waren trotzdem ganz toll.

Sie erwacht schneller
Aber nur aus der Vollnarkose. Frauen brauchen dafür durchschnittlich sieben, Männer elf Minuten. Auch auf sofort gestellte Aufgaben reagieren sie schneller. Selbst schuld, Männer relaxen da halt noch etwas.

Sie wackelt beim Gehen mit dem Hintern
Das weibliche Becken ist im Verhältnis wesentlich breiter
als das männliche (schließlich muss da der Nachwuchs durch), und die Oberschenkelknochen haben einen weiteren Abstand. Deshalb stehen sie auch schräger nach innen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen. Mit dem Ergebnis, dass viele Frauen X-Beine haben, was wiederum diesen netten Hin-und-her-Effekt verursacht. Nicht geklärt ist aber, warum sich das Phänomen verstärkt bei Vollblut-Blondinen zeigt…

Sie ist Feinschmeckerin
Na ja, Frauen haben auf jeden Fall den feineren Geschmackssinn, vor allem während der Schwangerschaft. Die Anthropologin Fisher glaubt, dass der Körper dann mit einem beinahe überempfindlichen Sinn für Geschmack (und dem Würgereiz am Morgen) verhindert, dass gefährliche Toxine dem Fötus schaden.

Sie ist noch wesentlich länger empfangsbereit
Nach dem Orgasmus ist der untere Teil der Gebärmutter, der so genannte Gebärmutterhals (lat. Cervix), noch eine halbe Stunde geöffnet – also 29 Minuten länger als Ihre Augen. Man nimmt an, dass die Evolution das so eingerichtet hat, um die Chance einer Empfängnis zu erhöhen.

Sie handelt intuitiver
Im weiblichen Gehirn werden manche Funktionen gleichermaßen von der linken und der rechten Hirnhälfte übernommen, bei Männern läuft das Ganze oftmals einseitiger ab. Ein Beispiel für diesen Sachverhalt sind die Aufgaben für Sprache und Emotionen: Bei ihr klickert es in beiden Teilen, bei Männern nur in einer Gehirnhälfte. Darüber hinaus findet bei Frauen auch mehr Austausch zwischen den Gehirnhälften statt. Weil Frauen also beide Teile ihres Hirns nutzen, kommen sie auch eher zu scheinbar irrrationalen Schlussfolgerungen.

Sie ist farbenfroher
Sieh mal einer an: Frauen sind von Farbblindheit achtmal seltener betroffen als Männer.

Sie hat Brustwarzen, die die Farbe wechseln
Das ist aufregend: Wenn sie erregt ist, werden ihre Brustwarzen dunkler – auch eine Folge der stärkeren Durchblutung. Aber die Farbskala ist noch aus einem anderen Grund interessant: Wussten Sie, dass die Areola, also der Vorhof der Brustwarze, bei Blondinen rosa, bei Brünetten braun und bei Dunkelhäutigen schwarz ist? Normal ist es auch, dass die Areola nach der ersten Schwangerschaft eine dunklere Farbe annimmt.

Sie ist sensibler
Frauen fühlen mehr, und das am ganzen Körper. Und warum ist das so? Weil sie eine größere Anzahl Nervenenden besitzen, genauer: zehnmal mehr Rezeptoren für Berührungen auf der Haut als die Männer. Da macht es beim Vorspiel halt viel mehr Spaß zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Jetzt wissen Sie’s.

Sie findet mehr
Männer sind zwar besser bei räumlichen und mathematischen Tests, Frauen können sich allerdings besser daran erinnern, wo sie ein Objekt gelassen haben. Das gilt auch für die goldene Kreditkarte des Partners.

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