Bauch-Weg-Guide: In der Mitte geht am meisten

Zugegeben, ich hatte gehofft, es würde erheblich schneller gehen. Aber in puncto Ernährung war meiner Ansicht nach nichts mehr zu holen.

Nach zwei Wochen

Daher beschloss ich nun, doch noch mehr Sport (vor allem mehr Krafttraining) in das Programm zu integrieren. Im Studio legte ich ab sofort eine Zehn-Kilo-Platte mehr auf. Statt zwölf bis 15 machte ich nur noch sechs bis acht Wiederholungen mit maximaler Anstrengung – das vergrößert den Muskelquerschnitt. Ausnahme: meine Bauchmuskeln. Anstelle der dreihundert plante ich nun fünfhundert Sit-ups pro Trainingseinheit. Und Laufen stand nicht mehr abends, sondern in der Frühe mit nüchternem Magen auf dem Programm. Das ist zwar fies, bringt aber die besten Ergebnisse, weil der Stoffwechsel schneller auf Fettverbrennung umschaltet.

Durch die zusätzlichen Ausdauereinheiten verbrannte ich deutlich mehr Kalorien als in den ersten beiden Wochen. Einerseits gut, da die Kilos schmolzen, andererseits hatte ich oft Hunger. Aber, und das war ganz klar zu sehen, ich machte wirklich sehr gute Fortschritte. Das intensive Sportprogramm reduzierte mein Fett um weitere 2,7 Kilo. Der Griff in den Bauchspeck geriet zur feinmechanischen Herausforderung. Dafür war das Waschbrett zum ersten Mal wirklich sichtbar. Ich war stolz auf mich.

Die fünfte Woche beginnt: Nur weitermachen, dann verschwindet auch noch der Rest. Doch der Fett-Gott stellte mich auf eine harte Prüfung. Es passierte kaum noch was. Ich wurde nervös, denn am Ende der fünften Woche hatte ich lediglich 400 Gramm verloren. Und das, obwohl ich mich richtig angestrengt hatte. Wohl nicht genug. Also las ich den detaillierten Abnehm-Plan für das allerletzte Kilo. Der Men’s-Health-Artikel kündigte dieses Programm „als die härteste Woche Ihres Lebens“ an. Und wir hatten nicht übertrieben.

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