Selbstheilung: In der Wildnis überleben

Mit ein paar Tricks sind Sie in der Wildnis nicht aufgeschmissen
Stopfen Sie bei Blasen am Fuß Laub in den Schuh

Fernab der Zivilisation unterwegs? So bewältigen Sie die drei häufigsten Probleme

  • Schnittwunden: Zuerst müssen Sie die Wunde mit Alkohol oder Eigenurin desinfizieren. "Wenn ihre Ränder glatt sind, verbinden Sie die Wunde so fest, dass die Ränder sich berühren", erklärt Survival-Trainer Hans-Joachim Müller aus Berlin. Wenn die Wunde tief ist und an den Rändern ausgefranst, muss die Verletzung offen heilen, weil Sie sonst Bakterien einschließen.
  • Darmprobleme: Durchfall ist gerade in der Wildnis eine besonders unangenehme Sache. Müller: "Auch wenn es schwer fällt: Essen Sie ein verbranntes, verkohltes Stück Holz. Das wirkt zwar nicht ganz so gut wie Kohletabletten aus der Reiseapotheke, tut aber auch seinen Dienst."
  • Blasen: Legen Sie um die Blase herum eine Polsterung, stopfen Sie Laub in Ihren Schuh. Öffnen Sie die Blase nicht, das erhöht die Entzündungsgefahr. Ist sie schon geöffnet, lassen Sie als Wundschutz möglichst die Haut dran."

Lesen Sie hier, wie Men's-Health-Autor Rufus Rieder in der Wildnis überlebte. Unsere besten Tipps zur Outdoor-Ausrüstung gib's hier. Keine Idee für den nächsten Abenteuerurlaub? Wir schlagen vor: Ontario in Kanada.

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