Minus 30 Kilo: In Trance zur Traumfigur

Mario hab 30 Kilo abgenommen
Mario (45; 1,92m) speckte von 125 auf 95 Kilo ab

Unser Leser musste sich zunächst unter Hypnose sagen lassen, dass Sport besser ist als Süßigkeiten. Dann nahm er ab – ohne Tricks, nur mit Willenskraft

Nur in eine Badehose gehüllt und mit 125 Kilo auf den Rippen wurde Mario (45 Jahre; 1,92 Meter) im Strandurlaub von Fremden ausgelacht. „Dass die Leute  sich wegen meiner Figur über mich lustig machten, tat sehr weh. Da musste sich etwas ändern.“ Und so begann er, sein Leben umzukrempeln.
1. Sucht besiegen Eine Sache war auf  Marios Speiseplan früher immer zu finden: Gummibärchen. „Ich war süchtig danach“, erzählt er. „Täglich ein oder zwei Packungen waren nicht die Ausnahme.“ Mario sperrte das süße Zeug sogar vor seinen beiden Kindern weg und in einem Tresor ein, damit ihm mehr blieb. Von da an sperrte er sein Laster auch vor sich selbst weg – und sparte so satte 1400 Kalorien am Tag.
2. Hypnose versuchen Sport hatte Mario schon immer getrieben, aber halbherzig. Ganz anders seine Familie: Sein Sohn ist Fitness-Coach, seine Frau Zumba-Trainerin. Ihr war klar, dass Mario echte Lust am Sport fehlte. Sie schickte ihn deshalb zu einem befreundeten Hypnose-Coach. „Ich  war total skeptisch, aber die Sitzung sollte meine Einstellung komplett ändern.“ Er klärte Mario über Ernährung und Training auf und versetzte ihn anschließend für 45 Minuten in Trance. „Süßigkeiten lassen mich seither kalt, dafür bin ich heiß auf Sport.“
3. Training optimieren Nach der Hypnose setzte Mario ganz auf Sport. „Ich lernte, dass Muskeln Fett schmelzen lassen. Also fing ich an, 3-mal wöchentlich im Studio zu trainieren. Ein halbes Jahr lang blieb ich an den Geräten, um den Körper daran zu gewöhnen. Inzwischen trainiere ich 4-mal in der Woche mit Hanteln nach einem Split-Programm, um die Muskeln in Form zu bringen.“ Seinen Körperfett­anteil konnte er auf diese Art innerhalb eines Jahres von 30 Prozent auf 15 Prozent halbieren.
4. Kalorien beobachten Mario neigt dazu, schnell Muskeln aufzubauen – aber auch Fett! Das ist Fluch und Segen. „Wenn ich nicht sehr aufpasse, bilden sich rasch Rettungsringe.“ Damit ihm das nicht passiert, achtet er auf seine tägliche Energiezufuhr: Mehr als 2500 Kalorien sind nicht erlaubt. Sein Tipp: Notizen machen und beim Einkaufen auf die Nährwerte achten. Süßigkeiten sind weiterhin tabu – er ist lieber bärenstark als süchtig nach Gummibärchen.

Marios 1800-Kalorien-Tag
MORGENS
Mario beginnt mit komplexen Kohlenhydraten, damit er gestärkt in den Tag starten kann und bis zum Mittag satt bleibt. Dafür belegt er zwei dicke Scheiben Vollkornbrot mit fettreduziertem Käse. Danach gönnt er sich noch eine Banane. Dieses Frühstück kommt auf etwa 600 Kalorien.
MITTAGS
Auf der Arbeit wählt Mario in der Kantine stets das Fischgericht. Favorit: 150 Gramm Lachs mit 200 Gramm Kartoffeln (keine Bratkartoffeln!) und Gemüse, zum Beispiel 250 Gramm Brokkoli. Das ergibt in der Bilanz rund 650 Kalorien.
ABENDS
Nach dem Training nimmt Mario einen Shake aus 30 Gramm Molkeprotein und 300 Millilitern fettarmer Milch zu sich. Zu Hause gibt es dann 125 Gramm Salat mit 150 Gramm Tunfisch oder ein Omelett aus 3 Eiern. Das ergibt unter dem Strich rund 250  Kalorien für den Shake, 300 für den Salat und ungefähr 300 für das Omelett.

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